Kleinkind – vom Baby zum Schulkind …

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Befindet sich das Kind in der Phase der Entwicklung vom Säugling zum Schulkind, wird es als Kleinkind bezeichnet. Dieser Lebensabschnitt ist besonders für die körperliche Entwicklung und auch für die Erziehung des Kindes von großer Bedeutung.

In der Kleinkindphase werden motorische Fähigkeiten weiter entwickelt. Als Säugling lernt das Kind zu greifen und zu krabbeln. Als Kleinkind lernt es gehen und laufen, ohne eine Unterstützung zu benötigen oder sich festhalten zu müssen. Des Weiteren kann es sich behände bewegen. Auch das Spielen mit verschiedenen Gegenständen wird jetzt immer präziser. Außerdem versuchen Kleinkinder immer mehr, den Alltag von Erwachsenen auf spielerische Art und Weise nachzuahmen. So spielen zum Beispiel Mädchen mit Babypuppen und Jungen mit Werkzeugen oder Autos.

Zur Weiterentwicklung des Kindes gehört im Kleinkindalter auch das Sprechen. Bereits als Säugling beginnt es, die ersten Laute zu formen. Das Sprechen entwickelt sich jedoch schnell weiter, bis der Redefluss nicht mehr zu stoppen ist. Aus dem anfänglichen Babbeln werden ganze Sätze formuliert.

Die Erziehung spielt für ein Kleinkind eine sehr wichtige Rolle. Es ist wichtig, dem Kleinkind Grenzen zu setzen. Sonst könnte es Gefahr laufen, zu sehr verwöhnt zu werden. Dies macht es dem Kind im späteren Leben nicht leicht, die soziale Rolle korrekt einschätzen zu können. Außerdem müssen dem Kleinkind weiterhin feste Zeiten angewöhnt werden, wann zum Beispiel gegessen wird und wann es Zeit ist schlafen zu gehen.

Ab einem Alter von zwei Jahren kann das Kleinkind den Kindergarten besuchen. Hier spielt, bastelt, singt und isst es gemeinsam mit anderen Kindern. Soziale Kontakte können gepflegt werden. Dies ist besonders wichtig für ein Kind. So lernt es, mit anderen zusammen zu sein, zu teilen und Freundschaften zu knüpfen.

Bei untypischen Krankheitsbildern z.B. Migräne oder ähnlichen sollte man jederzeit sofort einen Arzt aufsuchen.

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