Kindergartenkind

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Der erste Tag im Kindergarten

Nun ist das Kind soweit um in den Kindergarten zu gehen.

Alles ändert sich Mama und Papa sind auf einmal nicht mehr in der Nähe. Um diese Eingewöhnung in den Kindergarten zu erleichtern ist es sehr ratsam vorab mit dem Kind eine Krabbelgruppe zu besuchen. Dort lernt es gleichaltrige Kinder kennen die evtl. zur gleichen Zeit, das erstemal zum Kindergarten gehen. Somit fühlt sich das Kind nicht ganz allein und bekannte Kinder um sich herum. Außerdem hat das Kind schon die Erfahrung in der Krabbelgruppe gemacht, daß man ab und zu auch einmal warten muß bevor man mitspielen darf oder ein Spielzeug, daß gerade ein anderes Kind hat, bekommt.

© Claudia Hautumm / PIXELIO

Manche Kindergärten bieten Krabbelgruppen einmal im Monat an, die Krabbelstunde im Kindergarten zu verbringen. Somit lernt das Kind schon einmal die Erzieherinnen, die Räumlichkeiten, die Spielsachen oder die Kindergartenkinder kennen und eine gewisse Vertrautheit baut sich auf.
Aber auch für die Eltern beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Sie haben die Kleinen nicht mehr den ganzen Tag um sich herum, sondern einen Teil ihres Lebens bewältigen die Kleinen nun ohne elterliche Aufsicht.

Man sollte viel mit seinem Kind über den Kindergarten reden. Das Kind soll sich auch darauf vorbereiten, daß es bestimmte Tagesabläufe im Kindergarten gibt auch gewisse Regeln und Pflichten müssen eingehalten. Man soll dem Kind keine Angst machen aber auch nicht alles Beschönigen, denn sonst ist die Enttäuschung wenn es nicht den Vorstellungen des Kindes entspricht groß. Ein gesundes Mittelmaß ist angebracht. Dem Kind sollte auch erklärt werden, daß die Erzieherinnen für alle Kinder da sind und sich nicht ausschließlich um ein Kind kümmern können. Aber auch Dinge wie z.B. wenn das Kind einmal auf Toilette muß sollte vorab besprochen werden, damit es keine Angst haben muß und alles geregelt ist.

Die Frage ob das eigene Kind denn schon Kindergartenreif ist, läßt sich relativ leicht herausfinden. Das Kind sollte auf jeden Fall sprachlich in der Lage sein sich mit anderen Kindern zu verständigen und auch Bedürfnisse bei den Erzieherinnen zu äußern.
Das Kind sollte schon etwas selbständig erledigen können, wie z. B. seine Brotzeit auszupacken, die Jacke alleine anzuziehen oder die Hände zu waschen. Es sollte sich darauf freuen neue Erfahrungen mit anderen Kindern oder Spielen zu sammeln.

Man sollte auf jeden Fall sehr viel Geduld und Verständnis für sein Kind aufbringen, wenn es nicht gleich am ersten Tag freudestrahlend in den neuen Kindergarten springt. Viele Kinder klammern sich weinend an die Mutter oder den Vater der das Kind zum erstenmal in den Kindergarten bringt. Und diese schwere Eingewöhnungsphase kann eine Zeit lang anhalten. Schweren Herzens läßt man sein Kind zurück, aber von Tag zu Tag an hat das Kind seinen Platz in der Gruppe gefunden, die neue Umgebung, der Lärm und die Unruhe, die bestehenden Regeln und Auseinandersetzungen mit Gleichaltrigen bewältigt es nach einer gewissen Gewöhnungsphase. Und auf einmal freut es sich riesig jeden Tag in den Kindergarten zu gehen um Neues zu lernen und erfahren.

Über den Autor

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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