Kinder sollten das Schwimmen lernen

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© Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO

Schwimmen lernen

Die Kinder sollten so früh wie möglich mit dem Erlernen des Schwimmens beginnen. Dies ermöglicht den Kindern sich frei und ohne Angst im Wasser zu bewegen und die Gefahr zu ertrinken sinkt.

Für jedes Alter gibt es Angebote sich im Wasser zu bewegen.
So kann man schon mit einem Säugling ab dem vierten Lebensmonat mit Babyschwimmen beginnen. Es handelt sich hierbei nicht um einen Schwimmkurs, sondern vielmehr die Gewöhnung ans Wasser. Das hilft den Kleinen fürs spätere richtige schwimmen lernen sehr.

Im Klein- und Kindergartenalter werden Wassergewöhnungskurse angeboten. Es handelt sich hierbei um eine
spielerische und abwechslungsreiche Gewöhnung an das Wasser, hierbei soll den Kindern die Angst genommen werden. Die Kinder zwischen einem und vier Jahren sollen sich beispielsweise im Wasser treiben lassen oder einfach einmal das Untertauchen kennenlernen, dieser Kurs hat mit dem richtigen Schwimmen auch noch nichts zu tun.

In dem Alter ab 4 Jahren erlernen die Vor- oder Grundschulkinder die Grundlagen für das spätere schwimmen. Das Gleiten auf dem Wasser, Armbewegungen, Springen und das Tauchen werden spielerisch beigebracht.

Die gleichzeitigen Bewegungsabläufe, die man beispielsweise beim Brustschwimmen benötigt, können die Kinder erst mit 5 Jahren richtig umsetzen. Vorher funktioniert die Koordination noch nicht.

Im Schulkindalter, als zwischen 6 und 8 Jahren ist der ideale Zeitpunkt um das Schwimmen richtig zu erlernen. In der Gruppe oder im Einzelunterricht macht es den Kindern unheimlich viel Spaß und zusätzlich stärkt es die Selbstständigkeit und das Selbstvertrauen, daß sie jetzt die Fähigkeit des Schwimmens beherrschen.

Man muß mit etwa 10 bis 20 Übungsstunden, je nachdem wie geschickt sich das Kind anstellt, rechnen bis das Kind sich über Wasser halten kann. Beim Seepferdchen-Abzeichen müssen 25 Meter geschwommen werden und aus der Tiefe ein Gegenstand hochgeholt werden.
Vorsicht ist geboten, denn trotz bestandenen Abzeichen ist das Kind noch nicht in der Lage ausdauernd zu schwimmen.

Nach dem Kurs sollte die Familie regelmäßig zum Schwimmen gehen, damit sich das Erlernte vertieft und das Vertrauen zum Wasser bleibt.
Die Wassertemperatur oder ein neues, unbekanntes Schwimmbad kann dazu beitragen, daß die Schwimmneulinge manchmal völlig zurückgeworfen werden, plötzlich geht so gut wie gar nichts mehr.

Mit Geduld, viel Lob und Anerkennung bewältigen die Kinder diese Enttäuschungen und auf einmal klappt es meistens ganz schnell wieder sehr gut mit dem Schwimmen.

Über den Autor

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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