Schulkind – Einschulung

0

Die Einschulung

Die Kindergartenzeit ist nun vorüber, nach den Sommerferien beginnt ein neuer Lebensabschnitt.
Viele Eltern erleben dies aber immer mit gemischten Gefühlen, denn es gibt so einiges zu organisieren.

© delater / PIXELIO

Die Kinder sehen es gelassen und freuen sich mit Spannung und können es kaum abwarten bis die Schule endlich beginnt.
Die Eltern sollten nicht ihre schlechten Erinnerungen ihrer eigenen Schulzeit, sei es das viele Lernen, den Streß bei Schulaufgaben, eine unbeliebte Lehrkraft oder ein schreckliches Schulfach, auf die Kinder übertragen. Man sollte es positiv angehen lassen und den Kindern von den tollen Schulausflügen erzählen, von den neuen Freunden, verschiedenen Erfahrungen und die aufregenden Experimenten uvm.
Die Schule soll den Kindern Spaß machen und die eigene Einstellung zur Schule beeinflußt, wenn auch nicht bewußt die Kinder. Vertraut man seinem Kind und bestärkt es, so wird dieses selbstbewußter. Kleine Aufgaben sollte es schon bewältigen können, wie z.B. die Treppe abkehren, Blumen gießen, etwas vom Bäcker in der Straße holen usw.

Folgende Tipps helfen den Schulalltag zu organisieren:

Rechtzeitiges Aufstehen am Morgen erleichtert den Start in den Tag. Es sollte auf jeden Fall genügend Zeit zum Frühstücken sein und zum Waschen und Anziehen. Ohne Hektik und Zeitdruck. Das Kind muß pünktlich in der Schule oder an der Bushaltestelle erscheinen. Je nach dem wieviel Zeit das Kind am Morgen benötigt, so sollte der Wecker dementsprechend klingeln. Manche brauchen für den morgentlichen Ablauf eine Stunde, andere weniger. Dies sollte man auf jeden Fall schon einmal vor Schulbeginn ausprobieren.

Wird das Kind mit dem Bus zur Schule gebracht, so ist es ratsam, daß vorab schon einmal die Strecke von zu Hause bis zur Bushaltestelle abgelaufen wird. Somit lernt das Schulkind mögliche Gefahren auf den Weg kennen, wie z.B. eine Kreuzung der Straße oder eine Ampel. Mancherorts begleiten die Mütter oder Väter in den ersten Wochen des Schulbeginns die Kinder an die Bushaltestelle und holen diese dort auch wieder ab. Nach einiger Zeit haben sich die Kleinen daran gewöhnt und wollen den Weg nun selbstständig und alleine gehen. Bestärkt man sein Kind dabei, so wird es selbstbewußter.

In der Schulzeit wird von den Kindern sehr viel abverlangt, deswegen ist eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung sehr wichtig. Obst und Gemüse, aber auch die ausreichende Trinkmenge sollte ein Schulkind zu sich nehmen damit es fit bleibt und sich in der Schulzeit gut konzentrieren kann.

Nicht jedes Schulfach wird gleichermaßen geliebt, jedes Kind hat verschieden Interessen und somit auch Lieblingsfächer. Trotzdem muß in jedem Fach gelernt werden ob es nun viel oder wenig Spaß bereitet. Feste Lernregeln und die Erfahrung, daß es auch Tätigkeiten gibt die trotz Unlust erledigt werden müssen, sollte jedes Schulkind akzeptieren. Auch kann es vorkommen, daß es an den Lehrkräften liegt weshalb das Schulfach nicht unbedingt als Favorit angesehen wird. Aber auch daran muß sich ein Kind gewöhnen.

Als Eltern sollte man immer Interesse am Schulalltag seines Kindes zeigen. Man sollte immer nachfragen ob es etwas Neues von der Schule gibt, ob Schwierigkeiten da sind, sei es mit dem Lehrer, Klassenkameraden oder einem Lernstoff. Zwar kann man nicht alle Schwierigkeiten beseitigen, aber man zeigt durch die Anteilnahme Verständnis und sein Kind erfährt es kann sich auf seine Eltern verlassen und um Rat fragen.

Zuhause benötigt das Schulkind einen geeigneten und ruhigen Platz um seine Hausaufgaben erledigen zu können. Der Eßtisch in der Küche oder im Eßzimmer ist nicht so gut geeignet, denn das Kind wird durch die anderen Familienmitglieder zu sehr abgelenkt und kann sich nicht auf seine Aufgaben richtig konzentrieren.

Ein eigener Schreibtisch mit Schreibtischstuhl im Kinderzimmer wäre Ideal. Beim Kauf dieser Möbelstücke sollte aber darauf geachtet werden, daß diese höhenverstellbar sind, denn so kann sich das Kind die richtige Schreib- und Sitzposition einstellen und Haltungsschäden werden vorgebeugt.

Ein weiterer Grund für höhenverstellbare Schreibtische ist der, daß das Kind wächst und somit kann dieser immer optimal auf das Kind angepaßt werden. Der Standort sollte so gewählt sein, daß genügend Licht auf die Schreibfläche fällt. Am geeignetsten ist ein Platz unter der Fensterbank. Eine Schreibtischlampe sollte auch nicht fehlen, den an trüben Tagen oder am Abend reicht das Tageslicht nicht ganz aus.

Über den Autor

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

Kommentare sind nicht möglich.