Prüfungsangst bei Schülern

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Prüfungsangst bei Schülern

Verändert sich plötzlich das Verhalten des Kindes es ist auf einmal aufbrausend, aggressiv oder es trödelt morgens bevor es in die Schule gehen soll, es hat Bauch- oder Kopfschmerzen, schläft es schlecht oder näßt es nachts ein. Tritt so eine Veränderung auf, dann sollte man mit dem Kind das Gespräch suchen ob es irgendwelche Probleme in der Schule hat.

© Gerd Altmann / PIXELIO

Oftmals liegt es daran, daß die Kinder mit der Leistungsanforderung in der Schule nicht zurechtkommen. Die hohen Ansprüche oder Belastungen die vom Kind erwartet werden, sei es von dem Kind selbst, den Eltern oder den Lehrern sind sehr groß. Eine Überforderung, aber auch eine falsche Lernstrategie kommen als Ursache in Frage. Der Unterrichtsstil einer Lehrkraft spielt auch eine wesentliche Rolle. Zu versagen macht den Kindern Angst und diese baut sich immer weiter auf in einer Art Teufelskreislauf.

Die Anspannung ist so groß, daß die Kinder schon gar nicht mehr richtig lernen können, steht dann der Prüfungstag an, fällt ihnen bei der Probe so gut wie gar nichts mehr ein, das Herz rast, die Hände und die Knie zittern usw.

Um den betroffenen Schülern zu helfen sollte man das Selbstbewußtsein dieser Kinder steigern. Denn ein
gestärktes Selbstbewußtsein spielt eine wesentliche Rolle, um bei einem Schultest einigermaßen gelassen heranzugehen.
Leben in der Familie mehrere Geschwisterkinder, so sorgen sich die Kinder um die Stellung in der Familie und die Anerkennung der Eltern. Man sollte den Kindern helfen unnötige Ängste und Probleme zu nehmen und ihnen dabei helfen, eine stabile und gestärkte Persönlichkeit, voller Selbstvertrauen zu entwickeln.

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Klaus Müller-Stern

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