Mehr Lernerfolg garantiert: Tipps für effektives Lernen

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Wie viele Schüler gab es nur, die kurz vor den Sommerferien gebangt haben, ob sie die Versetzung in die nächste Klasse denn wohl schaffen würden. Puh, knapp geschafft. Doch die Ferienzeit ist kurz und schon steht das nächste Schuljahr an. Mit den gleichen Lernproblemen und Ängsten vor Tests, wenn Eltern und Schüler nichts unternehmen.

Lernen lernen: Es hakt einfach!

Manchmal scheint es wie verhext und das Lernen mag nicht klappen. Da sitzt der arme Schüler stundenlang über seinen Büchern und versucht, die Vokabeln in seinen Kopf zu bekommen. Doch beim Abfragen durch die Eltern steht die Frage im Raum: „Hast du überhaupt gelernt?“ Hier liegt ein klarer Fehler beim Lernen vor, doch leider heißt es in den Schulen heute nur noch, dass die Kinder lernen müssen – aber wie, wird ihnen nicht beigebracht. Sie müssen das Lernen lernen und das sollte konsequent von Anfang an erfolgen!

Schon in der ersten Klasse müssen die Kinder erfahren, wie sich Stoff am besten einprägt und was sie unternehmen können, wenn es mal hakt. Denn solche Situationen werden alle Kinder – auch gute Schüler – früher oder später mitmachen müssen. Das berühmte „Brett vor dem Kopf“ verhindert, dass das Wissen in selbigen gelangt und lassen das Kind, obgleich es stundenlang gelernt hat, beim nächsten Test alt aussehen.

Schon ist ein Teufelskreis geboren: Der Schüler lernt, hat dennoch schlechte Noten, weil das Wissen nicht abrufbar ist. Warum sollte er also lernen? Noch mehr schlechte Noten folgen und durch das mangelnde Lernen fehlt am Ende Grundlagenwissen. Dieses wieder aufzuholen, kann Schwerstarbeit sein.

Lernen ist eine sehr individuelle Sache und die zahlreichen Tipps können nicht allgemeingültig gesehen werden. Dennoch bieten sie natürlich einen Anhaltspunkt und zeigen mögliche Wege auf. Ganz wichtig dabei ist immer die Motivation. (#01)

Lernen ist eine sehr individuelle Sache und die zahlreichen Tipps können nicht allgemeingültig gesehen werden. Dennoch bieten sie natürlich einen Anhaltspunkt und zeigen mögliche Wege auf. Ganz wichtig dabei ist immer die Motivation. (#01)

Wichtigster Tipp für effektives Lernen

Wer möglichst effektiv lernen möchte, muss bereits die Grundlagentechniken des Lernens beherrschen. Diese wiederum müssen in der Grundschule vermittelt werden. Hilfreich sind auch Computerprogramm und Online-Lernhilfen, denn sie vermitteln ebenfalls das effektive Lernen. So wie die Online-Nachhilfe Learnattack von Duden, mit der sich Schüler von der fünften Klasse an gezielt auf Klassenarbeiten und Tests vorbereiten können. Diese Nachhilfe reicht bis zur Abschlussprüfung, die durch das Abitur dargestellt wird.

Der wichtigste Trick besteht also darin, die richtigen Lerntechniken zu kennen. Diese gehören zu den Grundlagen, die durch den Schüler nach und nach verfeinert und individuell an das eigene Lernverhalten angepasst werden. Diese Lerntechniken sollten in den Schulen als Werkzeug vermittelt werden, denn sie sind genauso wichtig wie der eigentliche Stoff, den die Kinder lernen müssen. Denn: Wer falsch lernt, braucht kaum Zeit zu investieren – es bleibt sowieso nichts hängen. Das klingt zwar sehr frustrierend, ist aber tatsächlich ein Phänomen, das sich immer wieder beobachten lässt. Zu wenige Wiederholungen, einfaches Auswendiglernen oder zu große Lernmengen verhindern, dass der Stoff im Gehirn „kleben“ bleibt.

Medien beim Lernen

Wer lernen will, braucht Medien bzw. muss er den Umgang mit Medien gelernt haben. Bücher, Zeitungen und Zeitschriften und natürlich das Internet, sie alle bieten schier unerschöpfliche Recherchemöglichkeiten für alle, die Referate ausarbeiten müssen, Hausarbeiten anfertigen sollen oder andere Schularbeiten zu erledigen haben. Medienkompetenz gehört daher zum erfolgreichen Lernen dazu und sollte dementsprechend zum Unterrichtsumfang zählen. Allerdings handhaben das die Schulen unterschiedlich und nicht jede Schule bietet ihren Schülern von Anfang an den so wichtigen Unterricht am Rechner und unter Einbeziehung sämtlicher moderner Medien.

Wer möglichst effektiv lernen möchte, muss bereits die Grundlagentechniken des Lernens beherrschen. Diese wiederum müssen in der Grundschule vermittelt werden. Hilfreich sind auch Computerprogramm und Online-Lernhilfen, denn sie vermitteln ebenfalls das effektive Lernen. (#02)

Wer möglichst effektiv lernen möchte, muss bereits die Grundlagentechniken des Lernens beherrschen. Diese wiederum müssen in der Grundschule vermittelt werden. Hilfreich sind auch Computerprogramm und Online-Lernhilfen, denn sie vermitteln ebenfalls das effektive Lernen. (#02)

Lernen für Anfänger und Fortgeschrittene: Mit diesen Tipps geht’s leichter

Viele entwickeln im Laufe der Zeit ganz eigene Techniken, mit denen es sich gut lernen lässt. Lernen ist eine sehr individuelle Sache und die zahlreichen Tipps können nicht allgemeingültig gesehen werden. Dennoch bieten sie natürlich einen Anhaltspunkt und zeigen mögliche Wege auf. Ganz wichtig dabei ist immer die Motivation. Jeder kennt wohl noch den Spruch aus der Schule, in dem es hieß, dass wir nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen würden. Zumindest teilweise ist etwas dran, wenn wir einmal von den Vokabeln im Englischunterricht absehen, die im Gespräch mit einem Muttersprachler so rein gar nicht weiterhelfen. Hier ist der „Lernen fürs Leben“ Gedanke ein bisschen abhandengekommen.

Folgende Tipps können hilfreich sein:

  • Arbeitsplan erstellen
    Wer sich für eine Prüfung vorbereitet, sieht sich oft einer Fülle an Lernstoff gegenüber, die nicht zu bewältigen scheint. Hier hilft es, sich einen Arbeitsplan aufzustellen und dabei den Stoff in kleine Einheiten zu teilen. Gelernt wird nach Möglichkeit nach dem eigenen Biorhythmus. Wer gerade müde ist und sich nicht konzentrieren kann, braucht nicht mit dem Lernen anzufangen. Am effektivsten lernt es sich, wenn sich der Körper in einer „Hochphase“ befindet. Dennoch gilt, dass natürlich irgendwann einfach angefangen werden muss – die Lust am Lernen stellt sich nicht unbedingt ein, nur weil man darauf wartet.
  • Abwechslung schaffen
    Wer seinen Lernstoff einteilt und in Teilbereiche untergliedert, lernt effektiver. Nun wird beim Lernen immer auf einen Teilbereich gesetzt oder es kommen einzelne Fragen auf den Tisch. Diese sollten sich abwechseln – wer für mehrere Fächer lernen muss, kann durchaus zwischen diesen Fächern hin- und herspringen.
  • Belohnungen in Aussicht stellen
    Wer ein Ziel hat, lernt leichter. Daher sind Belohnungen für den absolvierten Lernstoff ein durchaus attraktives Lockmittel, um schneller und effektiver zu lernen. Der Stoff wird in Lernpakete eingeteilt und für jedes fertige Paket (also im Kopf gespeicherter Stoff) gibt es eine Belohnung. Eine Pause, um mit dem Hund rauszugehen, sich mit Freunden zu treffen oder einfach mal nichts zu tun.
Der Stoff wird in Lernpakete eingeteilt und für jedes fertige Paket (also im Kopf gespeicherter Stoff) gibt es eine Belohnung. Eine Pause, um mit dem Hund rauszugehen, sich mit Freunden zu treffen oder einfach mal nichts zu tun. (#03)

Der Stoff wird in Lernpakete eingeteilt und für jedes fertige Paket (also im Kopf gespeicherter Stoff) gibt es eine Belohnung. Eine Pause, um mit dem Hund rauszugehen, sich mit Freunden zu treffen oder einfach mal nichts zu tun. (#03)

  • Karteikarten nutzen
    Karteikarten sind ideal, um Prüfungswissen zu festigen. Hier können mögliche Prüfungsfragen notiert werden, die Antworten müssen dann in Stichpunkten – kurz und knapp also – gegeben werden. Möglich ist auch, eine weitere Karteikarte mit der Antwort zu beschreiben und diese Karten zu mischen. Nun müssen entweder Fragen beantwortet werden oder der Lernende muss die zu den Antworten passenden Fragen finden.
  • Mit allen Sinnen lernen
    Inzwischen kennt wohl jeder das beliebte Mittel der Supermärkte: Hier wird ein bestimmter Geruch verströmt, der mit etwas Positivem behaftet ist. Zur Weihnachtszeit sind das gern Gerüche nach Lebkuchen und Zimtsternen – allein könnten diese unmöglich derartig stark aus ihren Verpackungen duften! Doch dem Einkäufer läuft das Wasser im Mund zusammen und er möchte „nur noch schnell Lebkuchen kaufen“. Hier ist erkennbar, wie stark unser Handeln und unsere Wünsche mit den Sinnen zusammenarbeiten. Das lässt sich beim Lernen hervorragend nutzen! Dafür ist es wichtig, ob jemand unter akustischen Einflüssen besser lernt, ob er bestimmte Gerüche braucht oder den Lernstoff lieber mit einer optischen Merkhilfe verbindet. Dabei bleibt festzuhalten, dass viele Schüler mit Musik lernen, obgleich das vielen Eltern suspekt erscheint – sie sind es vielleicht gewöhnt, dass beim Lernen absolute Ruhe herrschen muss. Doch da jeder Mensch anders ist und so auch anders lernt, sollten diese individuellen Gepflogenheiten nicht unterbunden werden. Einfach den Lernerfolg beobachten!
  • Ausgefallene Geschichten erfinden
    Manche Sachen lernen sich besser, wenn sie in eine Geschichte eingebettet sind. Diese darf ruhig ausgefallen bis verrückt sein, denn so merkt sie sich besser. Ein Beispiel dafür ist das Lernen von Vokabeln – eine übersetzte Geschichte lernt sich einfacher, als stur die Vokabeln zu pauken.
Es gibt Menschen, die lernen tatsächlich am besten, wenn sie allein sind. Dann aber gibt es noch diejenigen, die besser in einer Gruppe lernen. (#04)

Es gibt Menschen, die lernen tatsächlich am besten, wenn sie allein sind. Dann aber gibt es noch diejenigen, die besser in einer Gruppe lernen. (#04)

  • Fantasiewörter erfinden
    Apropos Vokabeln: Diese lernen sich ohnehin leichter, wenn kein abstraktes Wissen eingetrichtert wird, sondern wenn sich Bilder und Geschichten mit den Wörtern verbinden lassen. Die Vokabeln sollten in einen Zusammenhang gebracht werden. Satzbeispiele betten das das jeweilige Wort ein und bringen zudem noch den Vorteil, dass das betreffende Wort in der Anwendung gelernt wird. Auch das Bündeln nach Themengebieten ist sinnvoll, so gehen die Verfasser von Schulbüchern auch vor.
  • Lernpartner suchen
    Es gibt Menschen, die lernen tatsächlich am besten, wenn sie allein sind. Dann aber gibt es noch diejenigen, die besser in einer Gruppe lernen. Und wenn keine solche vorhanden ist? Dann sollte sich wenigstens irgendjemand finden, der den gelernten Stoff abfragt, wodurch sich Schwachstellen leichter aufdecken lassen.
  • Viele Wiederholungen einsetzen
    Es reicht in der Regel nicht, einfach etwas zu lernen und dann ad acta zu legen. Besser ist es, möglichst viele Wiederholungen einzubringen. Ein Beispiel beim Lernen eines Gedichts: Zuerst wird die erste Zeile gelernt, dann die zweite. Nun müssen beide wiederholt werden. Jetzt lernt der Schüler die dritte Zeile und wiederholt das Gedicht von Anfang an. So geht er bis zum Ende des Gedichts vor, wobei sehr lange Gedichte durchaus in einzelne „Strophenpakete“ zerlegt werden können.
  • Nachhilfe
    Wenn alle Lernstrategien nicht helfen, kann die Nachhilfe das Mittel der Wahl sein. Gegen Zahlung einer Gebühr setzt sich der Nachhilfelehrer mit dem Schüler hin und erklärt ihm ausgewählte Themengebiete. Möglich ist auch die Nutzung der Nachhilfeangebote im Internet, wobei hier auf die Kommunikation per E-Mail oder Chat gesetzt wird. Was effektiver ist? Einfach ausprobieren, denn auch hier machen sich die unterschiedlichen Lerntypen bemerkbar. Während der eine persönliche Erklärungen braucht, kommt der andere gut mit allgemeinen Erklärungen und wenigen Fragestellungen aus.

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Über Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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