Geburtsvorbereitung: Hilfreiche Tipps für werdende Eltern

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Für werdende Mütter gibt es unzählige Möglichkeiten, sich auf die Ankunft des Babys
einzustimmen.

© Paul-Georg-Meister / PIXELIO

Ein Geburtsvorbereitungskurs ist gerade beim ersten Kind sehr hilfreich.
Schwangere finden dort mehr als nur entspannende Gymnastik oder Techniken zur
Schmerzbewältigung vor, und auch der Partner ist meist willkommen.

Die Vorbereitung auf die Geburt

Eine Frau, die ein Baby erwartet, sollte sich in vielerlei Hinsicht auf die Geburt vorbereiten. Dazu gehört nicht nur die körperliche Vorbereitung. Auch auf mentaler und psychischer Ebene muss sich die werdende Mutter auf die Geburt vorbereiten.

Zur Geburtsvorbereitung werden verschiedene Kurse angeboten. Diese können von der Mutter allein oder von der Mutter gemeinsam mit dem Vater besucht werden. Dies ist von Vorteil, da in der Regel der Vater bei der Geburt im Kreißsaal anwesend ist. Die Kurse werden vom Frauenarzt ab dem sechsten bzw. siebenten Schwangerschaftsmonat angeraten. Sie werden unter der Leitung einer Hebamme durchgeführt.

Die Kurse werden in der Regel in einem Krankenhaus mit angeschlossener Entbindungsstation abgehalten. Hier können die Mütter auch gleich den Kreißsaal besichtigen. Auch eine Führung durch die Wochenstation wird angeboten. So kann sich die werdende Mutter bereits vor der Geburt ein Bild machen.

In dem Kurs werden verschiedene Übungen durchgeführt. So werden zum Beispiel Atemübungen vorgestellt, die die Mutter während der Geburt entspannen und entlasten sollen. Auch Bewegungsübungen gehören zum Kurs. Weiterhin erfahren die Teilnehmer etwas über verschiedene Entspannungsübungen und über Partnermassagen. Diese können vor der Geburt gut angewendet werden, um die werdende Mutter zu entspannen. Ganz wichtig bei einem Geburtsvorbereitungskurs ist das Beckenbodentraining. Ein gestärkter Beckenboden vereinfacht die Geburt, da somit das Pressen einfacher von Statten geht.

Neben den verschiedenen Übungen werden der werdenden Mutter auch zahlreiche Informationen rund um das Thema Geburt und Baby vermittelt. So wird die Teilnehmerin zum Beispiel über die Methoden zur Schmerzlinderung, unter anderem die Periduralanästhesie (PDA), aufgeklärt. Die Mutter lernt so manches über das Stillen und über die Säuglingspflege. Selbstverständlich hat die Mutter auch nach der Geburt des Babys die Möglichkeit Hilfe im Umgang mit ihrem Neugeborenen zu erhalten.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild:

Über den Autor

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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