Stillen oder Flasche?

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Was ist besser – das fragt sich wohl jede junge Mama.

© Andy/ PIXELIO

Das Muttermilch das Beste ist, was man seinem Kind in den ersten sechs Lebensmonaten geben kann, das ist mittlerweile bewiesen. Falls man nicht stillen möchte, dann sollte man sich mit seiner Hebamme, seinem Arzt und im Falle von beruflichen Gründen vielleicht auch mit seinem Chef darüber unterhalten. Vielleicht findet sich eine Lösung, die es einem doch noch ermöglicht, zu stillen. Denn stillen ist nicht nur Nahrungsaufnahme – es ist Liebe pur!. Leider gibt es auch Frauen, die nicht stillen können, zum Beispiel wegen akuter Erkrankungen oder ganz einfach weil keine Milch kommt. Dann sollte man sich keine Gedanken darüber machen, klar ist stillen das Beste – wenn es funktioniert, allerdings ist auch die fertige Nahrung mittlerweile sehr gut.

Warum ist es gut, zu stillen?
Stillen ist die natürliche Art, seinen Säugling zu ernähren. Muttermilch hat die richtige Zusammensetzung und Temperatur. Zudem hat man während des Stillens einen engen Körper- und Blickkontakt zu seinem Baby. Der Atmen und die Stimme beruhigen das Kind und macht es mit einem vertraut. Die Muttermilch enthält spezielle Stoffe, die das Baby vor Krankheiten wie z. B. Erkältungen schützt. Gibt es Allergien in der Familie oder der des Partners? Dann hat das Stillen eine weitere wichtige Funktion: die Muttermilch ruft nur in extrem seltenen Fällen Allergien hervor. In diesem Fall sollte man versuchen mindestens ein halbes Jahr (wenn möglich noch etwas länger) voll stillen. Hinzu kommt, dass Stillen sehr praktisch und preiswert ist. Man muss kein Geld für Milchpulver ausgeben, keine Fläschchen reinigen, man kann immer und überall stillen.

Ist das Milchpulver denn schädlich?
Es sind sehr viele verschiedene Marken von Milchpulver im Handel. Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass kaum Unterschiede zwischen den verschiedenen Produkten bestehen. Möchte oder kann man sein Baby nicht stillen, so braucht man sich aber keine Sorgen machen. Die Zusammensetzung von Säuglingsprodukten ist im Hinblick auf die Ernährung richtig. Für Kinder aus Familien mit Allergikern gibt es sogar spezielle Säuglingsnahrung, die das Risiko für Allergien senkt, so genannte “hypo-allergene Nahrung???. Beachtet man bei der Herstellung des Fläschchens folgendes: Immer das Milchpulver verwenden, das in der Zusammensetzung auf das Alter des Kindes abgestimmt ist. Die empfohlene Dosierung genau einhalten! Man solllte nicht mehr und nicht weniger Pulver als in der Anweisung angegeben verwenden. Immer den gleichen Messlöffel, der in der Packung beiliegt – bitte keinen Kaffeelöffel oder ähnliches, das wird zu ungenau! . „Ein Messlöffel“ in der Anleitung ist ein gestrichen voller Messlöffel. Wenn man seinem Kind die Flasche gib t, ist es wichtig, auf Hygiene zu achten. Sowohl Flaschen als auch Sauger müssen einmal täglich abgekocht werden. Zum Anrühren verwendet man stets abgekochtes Wasser. Trinkt das Baby eine Flasche nicht leer, dann sollte man den Rest wegschütten. Auch Milchmischungen, die länger als eine Stunde bei Zimmertemperatur gestanden sind, sollte das Kleine nicht mehr trinken. Gewärmte Milch darf nicht in Thermosflaschen aufbewahrt werden, da die richtige Trinktemperatur handwarm, also etwa 37°C ist – genau die Temperatur, bei der Bakterien am besten gedeihen. Das Kind kann dadurch eine Mageninfektion erleiden. Bei dieser Temperatur fühlt sich ein Tropfen Milch auf dem Handrücken oder der Innenseite des Unterarms weder warm noch kalt an. Ist man sich trotz dieser Probe – vielleicht gerade am Anfang – unsicher, ob die Milch die richtige Temperatur hat, so kann man ein sauberes Thermometer hineinhalten.. Ein Baby, das die Flasche bekommt, braucht ebenfalls Nähe und engen Kontakt. Deshalb sollte das Baby stets auf den Arm genommen werden, wenn es die Flasche bekommt. Blickkontakt und auch Hautkontakt sollte stattfinden. Aber auch das Sprechen mit dem Baby ist sehr wichtig. Liegt das Baby allein mit der Flasche, entgeht ihm der Kontakt mit der Mutter, der sehr wichtig für seine Entwicklung ist.

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