Nach der Geburt (3)

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Die Fontanelle

Die Fontanellen sind die weichen Stellen auf der Oberseite des Kopfes, wo die Knochen des Schädels noch nicht zusammengewachsen sind. Die kleine hintere Fontanelle schließt sich innerhalb von wenigen Wochen. Die größere, vordere Fontanelle hingegen schließt sich erst langsam nach 12 bis 18 Monaten.Man kann dem Baby keinen Schaden zufügen, wenn man  seinen Kopf wäscht.  Eine starke Membrane schützt die weichen Stellen. Daß eine Fontanelle pulsiert, ist normal. Wenn sie eingefallen aussieht, kann das daran liegen, dass das Baby nicht genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Wenn die Fontanelle sich nach außen wölbt und z.B. nach dem Schreien nicht wieder zurücksinkt, sollten man sofort den Arzt aufsuchen.

Die Nabelschnur

© Markus Throm / PIXELIO

Unmittelbar nach der Geburt des Babys wird die Nabelschnur (die mit der Placenta oder Nachgeburt verbunden ist) abgeklemmt und abgetrennt. Der verbleibende Stumpf schrumpft dann zusammen und fällt nach 6 bis 10 Tagen von alleine ab. Die Hebamme zeigt, wie man die Haut um den Nabel herum reinigt, damit sie trocken bleibt und sich keine Infektion bildet. Wenn sich der Bauchnabel rötet, nässt oder unangenehm riecht, zsollte dies der  Hebamme oder dem Arzt gezeigt wreden.

Die Augen
Die meisten Babys haben nach der Geburt blau-graue Augen. Wenn sich die Augenfarbe noch verändert, dann geschieht dies langsam über einen Zeitraum von Wochen und Monaten. Manchmal dauert es bis zu sechs Monaten, bis das Baby seine endgültige Augenfarbe bekommen hat. Viele Neugeborene haben geschwollene Augen und rote Flecken auf den Augenlidern. Das ist eine Folge des Drucks von der Geburt. Nach zwei Tagen sind diese Symptome meistens verschwunden. Oft wird die sog. Credé-Prophylaxe durchgeführt. Eine Lösung wird in die Augen getropft, um evtl. vorhandene Bakterien abzutöten. Übrigens: In den ersten 4 bis 5 Wochen weint das Kind tränenlos. Der Tränenfluß stellt sich erst später ein.

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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