Kinderzimmer: Die neuesten Trends 2017!

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Egal, wie alt die Kinder sind, Eltern wünschen sich für ihren Nachwuchs Kinderzimmer, die vor allem viele Spielmöglichkeiten und ein sehr gutes Platz-Management zur Verfügung stellen. Hier können die neuesten Trends eine große Hilfe sein.

Was macht das perfekte Kinderzimmer aus?

In erster Linie soll das Zimmer natürlich dem Nachwuchs gefallen. Oft spielen aber auch noch andere Komponenten eine wichtige Rolle. So ist ein gutes Kinderzimmer vor allem multifunktional. Das heißt, der vorhandene Platz wird effektiv ausgenutzt und zwar auch dann, wenn eben nicht viel davon vorhanden ist. Zudem sollen sich die Kinder hier wohlfühlen und auch Freude daran haben, in ihr Zimmer zu gehen, hier zu spielen, kreativ zu sein oder zur Ruhe zu kommen. Eltern sollten daher auf verschiedene Aspekte achten, wenn sie sich an die Gestaltung der Zimmer machen.

 

Egal, wie alt die Kinder sind, Eltern wünschen sich für ihren Nachwuchs Kinderzimmer, die vor allem viele Spielmöglichkeiten und ein sehr gutes Platz-Management zur Verfügung stellen. Hier können die neuesten Trends für Kinderzimmer 2017 (#01)

Egal, wie alt die Kinder sind, Eltern wünschen sich für ihren Nachwuchs Kinderzimmer, die vor allem viele Spielmöglichkeiten und ein sehr gutes Platz-Management zur Verfügung stellen. Hier können die neuesten Trends für Kinderzimmer 2017 (#01)Die Farbe

  1. Farbe

Die Einrichtung des Kinderzimmers beginnt bereits bei der Auswahl der Farbe. Der aktuelle Trend geht wieder in Richtung Weiß. Die Wände bleiben Weiß, werden dafür jedoch mit kleinen Details, wie Bilder oder auch Wandtattoos, versehen. Der Vorteil dabei ist, dass dem Zimmer immer ein anderes Design gegeben werden kann und zwar ohne großen Aufwand. Noch immer lieben es Eltern, den Zimmern Farben zu geben, die sich den Geschlechtern zuordnen lassen. Während Mädchen oft die Farben Rosa oder Lila in allen Nuancen im Zimmer haben, sind es bei Junge blaue oder rote Töne.

  1. Praktische Möbelstücke

Der nächste Fokus liegt auf den Möbelstücken. Durch eine große Bandbreite an Einrichtungsmöglichkeiten, haben Eltern und auch Kinder heute die Wahl, in welche Richtung es gehen soll. Sehr praktisch ist es, in die Zukunft zu denken. Der Trend geht 2017 daher zu wandelbaren Möbelstücken. Ist das Bett im ersten Moment noch optimal für ein Kleinkind, das hier nicht herausfallen kann, wird es mit wenigen Handgriffen zu einem Jugendbett umgewandelt. Dieser Trend zeigt sich schon seit Jahren.

Das beste Beispiel dafür sind die Wickelkommoden. Sie sind so konzipiert, dass sich der Wickelaufsatz ganz einfach abnehmen lässt. Innerhalb einer kurzen Zeit wird aus dem Wickeltisch eine einfache Kommode. Das spart Geld und Platz. Ebenfalls sehr im Trend liegen die Kombimöbelstücke. Vielleicht erinnert man sich selbst noch an das einklappbare Bett. Hier werden Schrank und Bett kombiniert, das Bett aber nur zum Abend hin ausgeklappt. Gerade in sehr kleinen Kinderzimmern, die nicht viel Platz zum Spielen haben, ist das eine sehr gute Lösung. Zudem sind Themenmöbel sehr beliebt, gerade bei den jüngeren Kindern. Möbel in Form von einem Schloss, einem Baumhaus oder einem Auto machen aus einem einfachen Kinderzimmer ganz schnell ein besonderes Reich.

  1. Accessoires und dekorative Elemente

Kein Kinderzimmer ohne Accessoires – die Trends im Jahr 2017 sind unauffällig und doch ein Blickfang. Hier wird ganz besonders viel mit Tönen in Pastell gearbeitet. Diese haben den Vorteil, dass sie sich optimal in die Einrichtung einfügen und auch zu kräftigen Farben gut passen. 2017 sind in den Kinderzimmern vor allem die Lichtboxen zu sehen. Diese gibt es in verschiedenen Größen. Durch einschiebbare Buchstaben und Bilder ist es möglich, immer wieder anderen Sprüche und Designs darzustellen.

Wenn die Kinder älter sind, gestalten sie die Lichtboxen gerne auch selbst. Accessoire und praktisches Möbelstück zugleich ist der Sessel. Während er in den letzten Jahren eher weniger im Kinderzimmer gesichtet wurde, ist er nun wieder häufiger zu sehen. Dabei darf er aber gerne einen auffälligen Bezug haben. Er dient als Sitzgelegenheit für Kuscheltiere und Puppen. Hier lassen sich Sachen drauf drapieren und das Kinderzimmer bekommt gleich einen viel wohnlicheren Charakter.

 

Kein Kinderzimmer ohne Accessoires – die Trends im Jahr 2017 sind unauffällig und doch ein Blickfang. Hier wird ganz besonders viel mit Tönen in Pastell gearbeitet. (#02)

Kein Kinderzimmer ohne Accessoires – die Trends im Jahr 2017 sind unauffällig und doch ein Blickfang. Hier wird ganz besonders viel mit Tönen in Pastell gearbeitet. (#02)

 

Mehr Ordnung im Kinderzimmer dank aktueller Trends

Die Trends für das Kinderzimmer greifen immer wieder auch das Thema „Ordnung“ mit auf. Kinder haben oft Probleme damit, Ordnung zu halten. Das liegt einfach in ihrer Natur. Umso einfacher wird es ihnen gemacht, wenn das Kinderzimmer schon dazu einlädt, Ordnung zu halten. Daher steht die Multifunktionalität im Fokus. Alle Möbel sind möglichst sehr kindgerecht gehalten. Das gilt für den Schrank ebenso wie für die Kommode und den Tisch.

Bunte Farben oder tolle Muster helfen den Kindern dabei, sich besser zu merken, wo alles ist. Die Trends bei den Ordnungssystemen gehen in Richtung: einfach halten. Je weniger Kinder darüber nachdenken müssen, wohin die Spielsachen kommen, desto leichter fällt es ihnen, sie wegzuräumen. Daher sind farbenfrohe Boxen besonders beliebt. Diese dürfen gerne etwas größer sein. Denn wenn der Nachwuchs die Spielsachen einfach nur in die Box werfen muss, geht das schneller als ein Einsortieren in verschiedene Kisten.

 

Diese sind einfach aufgebaut und ermöglichen es dem Nachwuchs, auf der eigenen Bühne aktiv zu werden. Das Podest regt die Fantasie an und Eltern können sich einmal mehr darüber freuen, dass ihnen ein Theaterstück vorgespielt wird. (#04)

Diese sind einfach aufgebaut und ermöglichen es dem Nachwuchs, auf der eigenen Bühne aktiv zu werden. Das Podest regt die Fantasie an und Eltern können sich einmal mehr darüber freuen, dass ihnen ein Theaterstück vorgespielt wird. (#04)

 

Sport im Kinderzimmer ist im Trend

Das Kinderzimmer ist längst nicht mehr nur ein Raum, in dem man mit Bausteinen bauen oder puzzlen kann. Kinder sollen die Möglichkeit haben, ihre Bedürfnisse ganz befriedigen zu können. Das heißt aber auch, dass die Bewegung im Kinderzimmer gefördert wird. 2017 finden sich besonders viele Podeste in den Kinderzimmern. Diese sind einfach aufgebaut und ermöglichen es dem Nachwuchs, auf der eigenen Bühne aktiv zu werden. Das Podest regt die Fantasie an und Eltern können sich einmal mehr darüber freuen, dass ihnen ein Theaterstück vorgespielt wird. Zudem gibt es unter dem Podest zusätzlichen Stauraum.

Hier können einfach Kisten drunter geschoben werden. Verkleidungssachen und Spielzeuge sind innerhalb einer kurzen Zeit schnell verstaut. Auch die Sprossenwand erlebt ein echtes Revival. Die meisten Menschen kennen sie aus der Turnhalle von früher. Heute findet sie sich an den Wänden der Kinderzimmer, damit der Nachwuchs daran klettern kann. Selbst rutschen werden inzwischen für den Indoor-Bereich angeboten. Natürlich braucht es hier etwas mehr Platz im Zimmer.

 

Bunte Farben oder tolle Muster helfen den Kindern dabei, sich besser zu merken, wo alles ist. Die Trends bei den Ordnungssystemen gehen in Richtung: einfach halten. (#03)

Bunte Farben oder tolle Muster helfen den Kindern dabei, sich besser zu merken, wo alles ist. Die Trends bei den Ordnungssystemen gehen in Richtung: einfach halten. (#03)

Die Kreativität fördern

Während Eltern früher darauf bedacht waren, dass ihre Kinder nicht die Wände bemalen, wird dies heute sogar gefördert. Die Tafel darf im Kinderzimmer nicht fehlen. Sie wird einfach an der Wand angebracht und schon kann es losgehen. Hier entstehen aufregende und abwechslungsreiche Zeichnungen von der ganzen Familie. Zudem können Kinder auch in andere Richtungen mit der Tafel kreativ werden. Schnell spielen sie hier zusammen Schule und lernen so auf eine ganz einfache Weise neue Sachen.

Kreativität steht bei den Trends 2017 für das Kinderzimmer hoch im Kurs. Neben den multifunktionalen Möbelstücken, die teilweise bestimmt Themen bedienen, finden sich in vielen Kinderzimmern selbst gestaltete Küchen und Kaufmannsläden. Diese müssen gar keine große Ausrüstung haben. Für die Kinder reicht es aus, wenn sie die Basis für ihre Spiele haben. Bei der Gestaltung der Küche gilt: Je kreativer, desto besser. Hier können sich Eltern richtig austoben. So wird beispielsweise gerne eine einfache Holzküche gekauft. Diese kann mit Farben und Stoffen zum Leben erweckt werden.

Tipp: Sehr beliebt ist die Kuschelecke, denn sie ist ein Ort der Ruhe und Entspannung und kann dabei helfen, nach einem anstrengenden Tag das Tempo herauszunehmen und bei der Qualitätszeit mit den Kindern den Moment zu genießen.

 

Bei den aktuellen Kinderzimmer Trends geht es vor allem darum, den Platz so effektiv es geht zu nutzen und den Kindern die Freiräume zu geben, in ihrem Zimmer immer neue Welten ins Leben rufen zu können. (#05)

Bei den aktuellen Kinderzimmer Trends geht es vor allem darum, den Platz so effektiv es geht zu nutzen und den Kindern die Freiräume zu geben, in ihrem Zimmer immer neue Welten ins Leben rufen zu können. (#05)

 

Fazit: Kinderzimmer Trends für 2017 stehen im Zeichen der Kreativität

Bei den aktuellen Kinderzimmer Trends geht es vor allem darum, den Platz so effektiv es geht zu nutzen und den Kindern die Freiräume zu geben, in ihrem Zimmer immer neue Welten ins Leben rufen zu können. Aus diesem Grund wird die Einrichtung selbst eher schlicht gehalten, ebenso wie die Farben. Während es früher nicht bunt genug sein konnte, darf die Farbe im Kinderzimmer heute gerne eher schlichter sein. Denn zu viel bunte Farbe lenkt davon ab, seinen eigenen Ideen freien Lauf zu lassen.


Bildnachweis:© Shutterstock-Titelbild:Natalia Kashina -#01:Natalia Kashina  -#02:Natalia Kashina -#03:Photographee.eu -#04:  Africa Studio -#05:Photographee.eu_

Über den Autor

Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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