Aufgaben einer Hebamme

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Der Begriff Hebamme bezeichnet eine Geburtshelferin mit staatlicher Prüfung und Anerkennung. In erster Linie besteht die Aufgabe der Hebamme darin, die Mutter während der Schwangerschaft und während der Geburt zu betreuen und zu beraten. Auch nach der Geburt – während Wochenbett und Stillzeit ist die Hebamme für die Betreuung von Mutter und Baby zuständig.

© Hartmut910 / PIXELIO

Im Einzelnen heißt das, dass die Hebamme während der Schwangerschaft neben dem Gynäkologen die erste Station bei Fragen und Problemen ist. Sie ist ebenfalls für die Durchführung eines Geburtsvorbereitungskurses verantwortlich. Während eines solchen Kurses berät und informiert sie die werdende Mutter. Des Weiteren zeigt sie der Schwangeren Möglichkeiten auf, wie sie sich während der Wehen durch bestimmte Übungen und während der Geburt durch besondere Atemtechniken entspannen kann. Die betreuende Hebamme ist während der Geburt anwesend und leistet Geburtshilfe.

Auch nach der Geburt übernimmt die Hebamme wichtige Aufgaben. Sie betreut die junge Mutter am Wochenbett. Sie unterstützt sie bei Fragen und Problemen und leistet unter anderem Hilfestellung beim Stillen und bei der Pflege des Babys. Des Weiteren überwacht sie die Rückbildungsvorgänge, sodass bei Problemen schnell geholfen werden kann.

Auch wenn Mutter und Baby die Wochenstation verlassen haben ist die Hebamme für die Betreuung weiterhin zuständig. Sie unternimmt Hausbesuche bei der jungen Familie, um eventuelle Fragen beantworten zu können und Hilfestellung zu leisten. Des Weiteren zeigt sie der jungen Mutter, wie sie die Rückbildungsgymnastik durchführen kann.

Die junge Mutter hat die Möglichkeit, einen Schwangerschaftsnachsorgekurs zu besuchen. Dieser Kurs wird ebenfalls von der Hebamme geleitet. Hier werden Möglichkeiten zur Rückbildungsgymnastik aufgezeigt. Außerdem unterstützt die Hebamme die jungen Mütter bei Fragen und Problemen.

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