Namenetiketten vs. Namenbänder: Das Passende finden!

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Im Leben gibt es unglaublich viele Situationen, in denen ein Namensetikett oder Namensband hilfreich wäre. Die Modelle zum Aufnähen oder Aufbügeln lassen jederzeit die Zugehörigkeit eines Kleidungsstücks erkennen.

Namensetiketten und Namensbänder in Handarbeit

Namensetiketten und Namensbänder sind heute überall im Internet zu bekommen. Das Schöne daran: Sie sind teilweise sogar in Handarbeit hergestellt oder zumindest teilweise per Hand bestickt. So etwas können Sie auch, Sie brauchen dafür nur die richtige Nähanleitung. Auch diese findet sich im Internet und so können die Sachen unserer Kinder perfekt mit dem Namen versehen werden.

Ein Vertauschen ist in Kindergarten und Schule nun nicht mehr möglich bzw. kann das Verwechseln leicht wieder rückgängig und die Sachen können ihrem Besitzer zugeordnet werden. Namensbänder wie diese sind ein Highlight und fast zu schade, um sie im Inneren der Kleidung zu verstecken!

Individualisierung möglich

Manche Eltern machen es sich leicht und schreiben den Namen des Kindes einfach auf das Kleidungsetikett. Im Prinzip funktioniert das auch gut, denn der Edding hält auch mehrere Wäschen stand. Allerdings lässt sich solch ein Etikett auch einfach mit der Schere entfernen und schon ist es nicht mehr nachweisbar, wem das Kleidungsstück nun eigentlich gehört.

Ein eingenähtes oder aufgebügeltes Etikett hingegen lässt sich kaum wieder entfernen, das Auftrennen der kleinen Naht ist deutlich aufwendiger als ein kurzer Schnitt mit der Schere. Die Individualisierung der Namensetiketten und –bänder wird seitens verschiedener Hersteller angeboten.

So können:

  • verschiedene Schriftarten
  • unterschiedliche Schriftfarben
  • diverse Symbole und Bilder
  • unterschiedliche Größen
  • Textil- oder Webetiketten
  • Lederbänder

ausgewählt werden. Mithilfe eines Konfigurators lassen sich die Etiketten und Bänder individuell anpassen und am Ende bekommen Sie eine wunderbare und persönliche Möglichkeit in die Hand, um die Kleidung zu personalisieren. Es ist sogar möglich, ein eigenes Logo aufdrucken zu lassen, das in Form, Design und Größe bestimmt werden kann.

Das Aufnähen der Namenetiketten braucht ein wenig Zeit und die Fähigkeit, eine gerade Naht mit wenigen Stichen setzen zu können. (#01)

Das Aufnähen der Namenetiketten braucht ein wenig Zeit und die Fähigkeit, eine gerade Naht mit wenigen Stichen setzen zu können. (#01)

Bügeln oder Aufnähen: Was ist besser?

Das Aufnähen der Namenetiketten braucht ein wenig Zeit und die Fähigkeit, eine gerade Naht mit wenigen Stichen setzen zu können. Im Grunde ist es kinderleicht und wer es einmal an einer weniger auffälligen Stelle probiert hat, hat den Bogen rasch raus und kann kaum etwas falsch machen. Das Bügeln hingegen geht deutlich schneller und wer morgens feststellt, dass die gute Hose für den Kindergarten kein Namensetikett aufweist, bügelt dieses einfach auf. Beim Bügeln verbindet sich die aufgebrachte Klebefläche des Etiketts mit dem Stoff und hält sehr sicher. Allerdings sind derart gekennzeichnete Kleidungsstücke nur noch bis maximal 30 °C waschbar.

Wählen Sie aber die meist üblichen 40 °C, um Hosen von Gras- und T-Shirts von Eisflecken zu befreien, so lösen sich die Etiketten nach und nach ab. Dann ist das Nachnähen eine gute Wahl, bedeutet aber eben doch den Mehraufwand des Nähens. Es ist daher gut, sowohl Bügel- als auch Nähetiketten parat zu haben, denn viele Kleidungsstücke dürfen nur bis höchstens 30 °C gewaschen werden und für diese reichen dann auch die aufgebügelten Varianten.

Wichtig zu wissen: Auch die eingenähten Etiketten haben unterschiedliche Anforderungen an die Temperatur des Waschens. So sind einige Varianten nur bis 30 °C waschbar, was beispielsweise bei den gewebten Labels der Fall ist. Etiketten aus Kunstleder können bis 40 °C gewaschen werden, Modelle aus SnapPap (dabei handelt es sich um veganes Leder) erlauben sogar die 60 °-Wäsche.

Ob aus Leder oder aus textilen Materialien: Namensbänder sind bei entsprechender Herstellung sehr edle Varianten. (#02)

Ob aus Leder oder aus textilen Materialien: Namensbänder sind bei entsprechender Herstellung sehr edle Varianten. (#02)

Edle Namensbänder als Blickfang

Ob aus Leder oder aus textilen Materialien: Namensbänder sind bei entsprechender Herstellung sehr edle Varianten. Lederbänder können gut auf weiche Materialien gesetzt werden und zieren dann Stoff oder Wolle. Die Textilindustrie kennt die positive Wirkung der Lederbänder und setzt in großen Mengen auf diese! Das Aufnähen von Lederbändern erfolgt über die vorgegebene Lochung, teilweise ist es auch über die Hangtags möglich.

Lederbänder werden mithilfe eines Lasers personalisiert. Dieser arbeitet überaus präzise und ist damit in der Lage, auch kleinste Details aufzubringen. Es ist auch möglich, verschiedene Formen auszuschneiden, daher können Lederbänder immer verschieden aussehen. Sie müssen nicht zwangsläufig die klassische Bandform haben! Die Anbieter im Internet offerieren derartige Bänder zur Konfiguration und ermöglichen es so, das individuelle Wunschband zu erstellen.

Kinder im Kindergarten probieren gern, ob nicht die Mütze der besten Freundin auch passt oder das T-Shirt getauscht werden kann. (#03)

Kinder im Kindergarten probieren gern, ob nicht die Mütze der besten Freundin auch passt oder das T-Shirt getauscht werden kann. (#03)

Wo werden Namenetiketten eingesetzt?

Ob im Beruf oder im Kindergarten, in der Schule oder im Sportverein: Namensetiketten gehören zu den wichtigsten Utensilien im Haushalt. Spätestens dann, wenn das Kind in den Kindergarten kommt!

  • Im Beruf
    Arbeitskleidung wird individuell zuordenbar, wenn sie durch ein Etikett gekennzeichnet ist. Kittel und Overalls, die häufig gemeinsam mit der Kleidung anderer Angestellter aufgehängt wird, kann damit nicht mehr vertauscht werden. Aufnähetiketten sind hier eine gute Wahl, denn beim Ausscheiden aus dem Unternehmen muss die Arbeitskleidung oft zurückgegeben werden. Die Etiketten lassen sich dann wieder heraustrennen und für andere Kleidung verwenden.
  • In der Schule
    Unglaublich, wie viel Kleidung in der Schule verschwindet. Hier eine Jacke, dort eine Jogginghose für den Sportunterricht. Um die Sachen den vielen Kindern wieder zuordnen zu können, helfen Etiketten. Gerade bei Sportkleidung wichtig: Die Etiketten sollen nicht auftragen und dürfen auch nicht kratzen. Weiche Ausführungen aus Baumwolle sind hier erste Wahl.
  • Im Kindergarten
    Kinder im Kindergarten probieren gern, ob nicht die Mütze der besten Freundin auch passt oder das T-Shirt getauscht werden kann. Erzieher sind hoffnungslos verloren, wenn sie nicht gekennzeichnete Kleidung zuordnen sollen und ganz verschmitzte Kinder melden auch auf Nachfrage den Besitz der einzelnen Kleidungsstücke nicht an. Eltern tun also gut daran, die Kleidung zu kennzeichnen, was übrigens in vielen Kindergärten sogar Pflicht ist. Ob hierbei Bügel- oder Aufnähetiketten besser sind, darf jeder selbst entscheiden.
Gerade teure Sportkleidung sollte immer wieder zurück zu ihrem Besitzer finden. (#04)

Gerade teure Sportkleidung sollte immer wieder zurück zu ihrem Besitzer finden. (#04)

  • Im Sport
    Gerade teure Sportkleidung sollte immer wieder zurück zu ihrem Besitzer finden. Wie viele Kinder sind nicht besonders achtsam mit ihrer Kleidung und werfen die Jacke beim Sport einfach an den Rand des Spielfelds. Nach der Trainingsstunde bleiben die Kleidungsstücke dort verwaist zurück. Wie gut, wenn sich darin der Name befindet und der Trainer den betreffenden Sportler ansprechen kann.
  • Im Krankenhaus
    Wer weiß, dass eine längere Behandlung im Krankenhaus ansteht, sollte über das Einnähen von Namensetiketten nachdenken. Auch wenn nicht alle Kleidungsstücke derart gekennzeichnet werden müssen, so sollten doch zumindest besonders lieb gewonnene Teile und Handtücher personalisiert werden. So verschwinden sie nicht einfach in der Masse der Wäsche, die im Laufe der Woche hier anfällt und zumindest teilweise vom Krankenhauspersonal eingesammelt wird.
  • Im Urlaub oder bei der Kur
    Fahren Sie in den Urlaub und nutzen dort Waschmaschinen in einer Gemeinschaftswaschküche, so lassen sich die Kleidungsstücke mit Namen besser zuordnen. Stellen Sie sich vor, Sie wählen ein längeres Waschprogramm und möchten nicht direkt neben der Waschmaschine stehen, bis diese fertig ist. Sie gehen in dieser Zeit an den Strand. Eine nette Person hat derweil die Waschmaschine geleert und Ihre Kleidung in einen Korb gelegt. Dank des Namensetiketts können Sie sogar nachweisen, dass es Ihre Hosen, Kleider und Shirts sind. Das gilt auch, wenn Sie zur Kur fahren. Dort kommen Sie um das Waschen nicht herum, denn wer kann schon für drei oder vier Wochen genügend Wechselkleidung mitnehmen? Namensetiketten erleichtern auch hierbei die Zuordnung.

Namensbänder in Form eines Armbands sind auch von Babys bekannt, die damit direkt nach der Geburt gekennzeichnet werden. Derartige Bänder, die beispielsweise aus Leder gefertigt sind, können aber auch später noch als Schmuck getragen werden. Viele Kinder lieben es, diese Bänder mit der besten Freundin zu tauschen oder tragen ganz einfach ein Band mit ihrem eigenen Namen. Vielleicht lassen Sie das Band auch mit einem lieben Spruch bedrucken und schenken es dem Kind als Alternative zu einem Armband?

Mit Namensbändern lassen sich aber auch Taschen oder Federtaschen kennzeichnen, hierfür brauchen Sie nur ein sehr schmales Band mit dem Namen Ihres Kindes. Das Bändchen wird dann einfach in den Zipper vom Reißverschluss eingebracht und schon ist klar, wem hier was gehört. Das Schöne daran: Auch solche Bänder lassen sich individuell mit Namen versehen und können damit personalisiert werden. Übrigens auch ein tolles Geschenk zur Einschulung!


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Andrii Orlov -#01: Militarist  -#02:  Lifestyle Graphic -#03: riopatuca  -#04: kosmos111

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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