Der richtige Sonnenschutz fürs Baby

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Der richtige Sonnenschutz fürs Baby

Die ultravioletten Strahlen der Sonne sind für den Körper wichtig.

Denn durch die Sonneneinstrahlung schüttet der Körper das Glückshormon Endrophin aus und somit bekommt man gute Laune, außerdem wird die Produktion von Vitamin-D angeregt, dies ist für das Knochenwachstum sehr wichtig. Als Schutzreaktion bräunt sich die Haut gegen zu vielen schädlichen Sonnenstrahlen.

© Manfred Walker / PIXELIO

Die Babyhaut ist noch ganz zart und dünn und deshalb auch sehr empfindlich.

Ein Baby sollte nie der direkten Sonne ausgesetzt sein, denn der Hautschutz gegen die UV-Strahlen muß sich erst einmal entwickeln. Um die positive Seite der Sonnenstrahlen zu bekommen reichen täglich schon 15 Minuten aus.

Aber nicht in der Mittagshitze zwischen 11.00 und 15.00 Uhr, denn in dieser Zeit ist die Sonneneinstrahlung am intensivsten. Hier sollte das Baby, wenn möglich im Haus bleiben oder sich zumindest im Schatten aufhalten.

Hält man sich zulange in der Sonne auf, so kann sich dies negativ auf das Immunsystem auswirken. Aber auch die Gefahr eines Sonnenbrandes ist nicht auszuschließen. Bekommt man in der frühen Kindheit gehäuft einen Sonnenbrand, so kann sich das Erkranken an Hautkrebs im späteren Leben erhöhen.

Auch an bewölkten Tagen sollte man daran denken, daß die UV-Strahlen, die den Sonnenbrand verursachen auch durch die Wolken gehen. Auch die Kraft der Sonne im Frühjahr und im Herbst sollte nicht unterschätzt werden. Hier gilt es genauso sich vor der Sonne zu schützen und sich im Schatten, wenn möglich aufzuhalten.

Babys haben noch keinen körpereigenen Sonnenschutz, die Babyhaut ist noch nicht voll entwickelt. Erst im Erwachsenenalter ist der Schutz ausgereift.

Ab einem Jahr kann man sein Baby mit einer allergenarmen Sonnencreme eincremen. Vorher sollte man dies nicht unbedingt tun. Das Sonnenschutzmittel sollte möglichst wenig Zusatz- und Duftstoffe enthalten, damit sich keine Allergie entwickeln kann.

Von Geburt an sollte das Baby in langer dünner Bekleidung stecken, damit die Sonne nicht direkt auf die zarte Babyhaut scheinen kann. Es gibt mittlerweile sehr schöne Kleidungsstücke, die mit einem UV-Protektionsfilter ausgestattet sind, dieser sollte nicht unter dem Faktor 30 liegen. Dies wäre eine tolle Methode sich gegen die Sonnenstrahlen zu schützen, allerdings sind diese Kleidungsstücke nicht gerade billig,

Der Kopf des Babys sollte mit einer dünnen Baumwollmütze bedeckt sein. Es gibt verschiedene Modelle. Ideal sind Mützen mit Nackenschutz und Schild, somit ist nicht nur der Kopf sondern auch das Gesicht und der Nacken ausreichend von der Sonne geschützt. Zusätzlich wird durch die Kopfbedeckung ein Hitzschlag oder gar einen Sonnenstich vermieden.

Die Augen sind in den ersten Monaten durch die Schildmützen ausreichend geschützt. Später, wenn die Kleinen im Wasser planschen, reflektiert das Wasser die Sonnenstrahlen sehr stark. Deshalb sollte man etwa ab neuen Monaten eine Sonnenbrille mit UV-Schutz aufsetzen lassen. Viele Kinder finden das sogar recht lustig und sieht toll aus.

Als bester Sonnenschutz gilt immer noch der natürliche Schatten der Bäume, sind aber keine derartig große Schattenspender parat, so sollte man zumindest einen Sonnenschirm oder ein Sonnensegel aufspannen. Also immer darauf achten, daß die Kleinen nie oder nur kurz der prallen Sonne ausgeliefert sind.

Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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