Babypflege – Haare waschen

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Haare waschen ohne Tränen

Viele Kinder mögen es einfach nicht Wasser im Gesicht oder Schaum in den Ohren zu haben.
So ist der Streß beim Haare waschen meist vorprogrammiert.
Hilfreiche Tips können helfen, damit das Haare waschen Spaß machen kann.

© Heike Berse / PIXELIO

Das Baby bzw. Kleinkind sollte von Anfang an behutsam mit dem Wasser vertraut gemacht werden.

Im Babyalter genügt es vollkommen, wenn man die wenigen Haare einfach nur mit einem nassen Waschlappen von der Stirn ausgehend über den Kopf bis zum Nacken vorsichtig ausstreichen.

Nimmt der Haarwuchs des Sprößlings so langsam zu, so sollte man einmal wöchentlich mit einem milden Shampoo behutsam waschen. Am besten testet man vorab das Shampoo selbst aus, ob dies auch wirklich nicht in den Augen brennt. Auf gar keinem Fall sollte ein Erwachsenenshampoo verwendet werden, da dies zu Kopfhautreizungen führen kann.

Die Wassertemperatur sollte vor dem Abbrausen geprüft werden, damit es nicht zu kalt oder zu heiß auf der Kopfhaut wird. Etwas älteren Kinder macht es sogar Spaß, wenn sie den Duschkopf selbst halten dürfen.

Beim Abbrausen läuft immer etwas Wasser ins Gesicht. Mit einem trockenen Waschlappen kann man das Gesicht gut abdecken, falls es kein Wasser im Gesicht mag.

Bei Babys genügt es den Wasserstrahl mit der Hand über den Augenbrauen abzuhalten.

Ist der Duschkopfstrahl zu intensiv und läßt sich aber nicht sanfter regulieren, so kann man unter Umständen mit einer Gießkanne mit Aufsatz die Haare sanft abspülen.

Ältere Kinder können die Haare der Eltern einmal waschen. Nicht nur das Einshampoonieren macht viel Spaß auch das Abbrausen. So lernen die Kinder gleichzeitig, wie schön und lustig Haare waschen sein kann.

Babys brauchen nach dem Haare waschen nicht gefönt werden. Es genügt, wenn die Haare mit einem weichen Handtuch vorsichtig abgetrocknet werden.

Sind die Haare aber zu dicht, so kann man einen Fön benutzten, aber man sollte darauf achten, daß dieser nicht zu heiß eingestellt ist und die Luft nicht in die Augen bläst. Denn dies ist sehr unangenehm und reizt unnötig die Augen des Kindes.

Über den Autor

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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