Inkubationszeit Grippe: Medizinische Fakten & Tipps

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Die Inkubationszeit für die Grippe ist eine Herausforderung, denn sobald man hört, dass es im Umfeld eine Erkrankung gibt, stellt sich die Frage, ob man sich noch anstecken kann. Tatsächlich ist die Ansteckungsgefahr hoch und auch relativ lang – im Vergleich zu anderen Erkrankungen.

Inkubationszeit Grippe: Wie lange dauert die Ansteckungsgefahr wirklich?

Häufig wird von einer Grippe gesprochen, auch wenn eigentlich nur ein grippaler Infekt vorliegt. Die echte Grippe, auch als Influenza bekannt, kann jedoch den Körper mehrere Tage oder auch Wochen lahm legen und für Schmerzen und Probleme sorgen.

Die Grippe kann ausgelöst werden durch die Influenzaviren Typ A, B sowie Typ C. Egal, welche Viren der Auslöser der Grippe sind, die Inkubationszeit Grippe beträgt durchschnittlich zwischen 10 und 15 Tage. Wenn Betroffene mit Menschen aus Risikogruppen zusammenkommen, dann gilt die Inkubationszeit Grippe sogar noch länger.

Mehr Informationen zur Inkubationszeit Grippe und der Ansteckung

Bei einem ganz normalen Verlauf der Influenza kann die Ansteckung durch den Erkrankten mit dem Virus bereits vor dem Ausbruch und den ersten Symptomen erfolgen. Zudem ist die Grippe auch dann noch ansteckend, wenn das Abklingen schon zwischen drei und fünf Tage her ist.

Wenn von hohem Fieber die Rede ist, dann sind damit Temperaturen von über 39 Grad Celsius gemeint. Diese halten über mehrere Tage an und bringen dabei auch Schüttelfrost und Muskel- sowie Rückenschmerzen mit sich. (#1)

Wenn von hohem Fieber die Rede ist, dann sind damit Temperaturen von über 39 Grad Celsius gemeint. Diese halten über mehrere Tage an und bringen weitere Symptome mit sich. (#1)

Interessant zu wissen ist, dass die Ansteckung durch Kinder noch länger dauern kann – bis zu sieben Tage nach dem Abklingen der Symptome. Dies hängt damit zusammen, dass das Immunsystem noch nicht komplett entwickelt ist. Der Körper kann die Viren bei den Menschen also nicht so schnell bekämpfen.

Das gilt auch für ältere Menschen mit der Erkrankung und für chronisch Kranke. Wenn betroffene Menschen einen Immundefekt und eine Infektion haben, ist es auch möglich, dass die Viren der Influenza noch mehrere Wochen nach der Grippe ausgeschieden werden und der Virus sich so auf andere Menschen überträgt, auch wenn die Symptome längst vergessen sind.

Inkubationszeit Grippe: Nur wenige Tage vergehen

Auch wenn die Ansteckungsdauer bei der Grippe oft mehrere Tage bis sogar Wochen beträgt, gilt dies nicht für die Inkubationszeit Grippe. Wer sich mit dem Grippevirus ansteckt, der wird den Ausbruch oft schon wenige Stunden später erleben. Bis zu drei Tage beträgt die Inkubationszeit Grippe. Besonders typisch ist es, dass betroffene Menschen sich plötzlich sehr krank fühlen, starke Kopf- und Gliederschmerzen sowie Halsschmerzen bekommen und auch Fieber ist keine Seltenheit. Oft treten mehrere Symptome zusammen auf.

Die Grippe ist auch dann noch ansteckend, wenn das Abklingen schon zwischen drei und fünf Tage her ist. Im Zweifel sollte ein Arzt dieGenesung bestätigen, bevor das Kind wieder in den gewohnten Alltag zurück kehrt. (#2)

Die Grippe ist auch dann noch ansteckend, wenn das Abklingen schon zwischen drei und fünf Tage her ist. Im Zweifel sollte ein Arzt die Genesung bestätigen, bevor das Kind wieder in den gewohnten Alltag zurückkehrt. (#2)

Besonders häufig bei einer Grippe sind:

  • sehr hohes Fieber
  • starker Husten
  • Halsschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen

Wenn man mit einem Betroffenen in Berührung gekommen ist und nach der Inkubationszeit Grippe keine Symptome hat, dann ist sehr wahrscheinlich keine Ansteckung erfolgt.

Die starken Symptome bei der Grippe: Die Erkrankung erkennen

Um herauszufinden, ob es sich bei der Erkrankung, die während der Inkubationszeit Grippe aufgetreten ist, auch wirklich um eine echte Grippe handelt, können schon einmal die Symptome beobachtet werden. Neben den oben genannten Anzeichen, die besonders häufig auftreten, gibt es noch weitere Anzeichen für eine Infektion.

Wenn von hohem Fieber die Rede ist, dann sind damit Temperaturen von über 39 Grad Celsius gemeint. Diese halten über mehrere Tage an und bringen dabei auch Schüttelfrost und Muskel- sowie Rückenschmerzen mit sich. Betroffene Menschen verspüren eine Luftnot und eine besonders starke Erschöpfung.

Video: VIRUSERKRANKUNGEN | GRIPPE | Biologie | Biologie des Menschen (Mittelstufe)

So erfolgt die Übertragung der Grippe

Die Problematik bei einer echten Influenza ist, dass die Übertragung über eine Tröpfchen-Infektion erfolgt und man daher gar nicht mit dem Erkrankten in Berührung kommen muss.

Aber auch eine Kontaktinfektion oder eine Schmierinfektion sind möglich. Wenn ein Erkrankter also beispielsweise spricht, niest oder auch hustet und eine andere Person ist in der Nähe, dann sollte man bereits die Inkubationszeit Grippe abwarten und schauen, ob es zu Symptomen kommt.

Die Viren, die als Auslöser der Grippe dienen, sind besonders hartnäckig und können sich für eine gewisse Zeit auch auf Gegenständen halten. Dadurch ist es möglich, dass die Übertragung erfolgen kann, wenn der Betroffene gar nicht mehr unbedingt in der Nähe ist. Um dies zu vermeiden, sollte man auf die Hygiene achten.

Wie erfolgt die Behandlung bei einer Grippe?

Die Inkubationszeit Grippe hat gezeigt, dass die Erkrankung tatsächlich übertragen wurde und man betroffen ist. Der Weg sollte allein schon deshalb zum Arzt führen, damit dieser herausfinden kann, um welchen Virus es sich handelt. Erst auf dieser Basis lässt sich auch eine Therapie zusammenstellen. Die Empfehlung lautet, sich gegen die Grippe impfen zu lassen, damit es gar nicht erst zu einer Infektion kommt. Jedes Jahr kommt ein neuer Impfstoff auf den Markt. Durch diese Boosterimpfung soll der Körper auch gegen neue Viren geschützt sein.

Ist ein Familienmitglied an der Grippe erkrankt, gilt es für den Rest der Familie eine Ansteckung möglicht zu vermeiden. Wenn die gesamte Familie flach liegt, liegen die Nerven schnell blank. (#3)

Ist ein Familienmitglied an der Grippe erkrankt, gilt es für den Rest der Familie eine Ansteckung möglicht zu vermeiden. Wenn die gesamte Familie flach liegt, liegen die Nerven schnell blank. (#3)

Wenn eine Infektion vorliegt, dann können bei einer Grippe lediglich die Symptome bekämpft werden. Das heißt, gegen die Ursache lässt sich nicht vorgehen. Die wichtigste Grundlage ist die Flüssigkeitszufuhr. Der Körper braucht pro Tag wenigstens zwei Liter Wasser oder auch Kräutertee, damit er gegen die Viren ankämpfen kann. Durch die starken Schweißausbrüche verliert der Körper Flüssigkeit, die ihm wieder zugeführt werden muss.

Der Einsatz von antiviralen Mitteln bei einer Influenza

Um den Verlauf abzuschwächen und den Körper bei der Heilung zu unterstützen, gibt es antivirale Mittel, die eingesetzt werden können. Die Problematik ist, dass Antibiotika nicht helfen, da diese ausschließlich gegen Bakterien vorgehen können. Stattdessen werden durch den Arzt Neuraminidasehemmer eingesetzt, die für die Blockierung von einem bestimmten Enzym bei den Viren sorgen und damit die Bildung von neuen Viren verhindern. Zu den bekanntesten Mitteln, die bei einer Erkrankung zum Einsatz kommen, gehören Oseltamivir und Zanamivir.

Allerdings wirken die Medikamente nur dann, wenn sie auch frühzeitig verabreicht werden. Wer also weiß, dass er mit einem Betroffenen in Berührung gekommen ist und während der Inkubationszeit Grippe Symptome aufweist, der sollte frühzeitig den Arzt aufsuchen.

Und wenn sich doch die komplette Familie angesteckt hat? Dann können Hausmittel oder ärztlich verordnete Medikamente helfen - aber Achtung: Erwachsene und Kinder bekommen nicht die gleichen Dosierungen der Medikamente. (#4)

Und wenn sich doch die komplette Familie angesteckt hat? Dann können Hausmittel oder ärztlich verordnete Medikamente helfen – aber Achtung: Erwachsene und Kinder bekommen nicht die gleichen Dosierungen der Medikamente. (#4)

Mit Hausmitteln bei der Grippe arbeiten

Ebenfalls lindernd wirken verschiedene Hausmittel, die bei einer Grippe eingesetzt werden können. Als sehr wirksam erwiesen hat sich spezieller Tee, bei dem die Dill-Früchte zum Einsatz kommen. Die getrockneten Früchte gibt es in der Apotheke. Sie werden mit kochendem Wasser übergossen und sollten zwischen 5 und 10 Minuten ziehen. Der Tee wird warm getrunken. Bis zu drei Tassen pro Tag sind empfehlenswert. Mit Hilfe von Inhalation ist es möglich, die Nase frei zu bekommen und die Halsschmerzen zu lindern. Hier bietet es sich an, zu Eukalyptusblättern zu greifen.

Ruhe ist eines der Hausmittel, das besonders empfehlenswert ist. Durch die Viren ist der Körper stark geschwächt und damit noch anfälliger für weitere Erkrankungen. Das heißt, es kann zu einer Superinfektion kommen. Auch Lungenentzündungen sind keine Seltenheit. Je mehr der Körper belastet wird, umso wahrscheinlicher sind weitere Erkrankungen während der Grippezeit.

Video: Warum bekommt man Fieber und was passiert dabei im Körper? – Wissen macht Ah! – DAS ERSTE – WDR

Die Ansteckung mit Influenza vermeiden

Auch für den Schutz vor der Grippe gilt es, sich ausreichend häufig die Hände mit Seife zu reinigen. Die Viren können über Schmierinfektionen übertragen werden. Wer sich regelmäßig die Hände wäscht und dabei darauf achtet, diese wenigstens eine halbe Minute lang mit der Seife zu waschen, der sorgt dafür, dass Bakterien und Viren abgetötet werden.

Beim Gespräch mit Menschen sollte ein Sicherheitsabstand gehalten werden. Mit einem Abstand von rund 2 Metern ist man erst einmal relativ gut geschützt, so lange der Gegenüber nicht niest. Auch Flächen, die täglich mit vielen Menschen in Berührung kommen, sollten gemieden werden.

Ein weiterer effektiver Schutz ist der Verzicht auf das Händeschütteln. Was sich in Deutschland zu einer gängigen Handlung entwickelt hat, ist ein Überträger für Krankheiten.


Bildnachweis: © Shutterstock-Titelbild: Aleksandra Suzi, -#1 Aleksandra Suzi, -#2 Aleksandra Suzi, -#3 Aleksandra Suzi, -#4 George Rudy

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Über Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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