Die Ernährung in der Schwangerschaft

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© Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO

Viele werdende Mütter glauben, dass sie während der Schwangerschaft für zwei – also das Doppelte essen müssen.

Dies ist jedoch ein Trugschluss. Denn nicht die Menge macht den Unterschied, sondern die Inhaltstoffe. Laut wissenschaftlichen Daten beträgt der Mehrbedarf an Energie lediglich ca. 255 kcal. Dieser Mehrbedarf ist bereits in einer Scheiben Brot, die mit Käse belegt ist oder in einem Stück Kuchen enthalten.

Selbstverständlich ist nicht die Menge an Nahrung wichtig.

Es kommt auf die wichtigen Nährstoffe an, die in der Nahrung der Schwangeren enthalten sein sollten. Einer dieser Nährstoffe ist die Folsäure. Sie kann als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Aber auch in zahlreichen Nahrungsmitteln ist sie enthalten, so zum Beispiel in grünem Blattgemüse, Leber, Vollkornprodukten und Karotten. Die Folsäure beugt Neuralrohrdefekten vor, die vor allem in dem ersten Drittel der Schwangerschaft auftreten können.

Aber nicht nur die Folsäure ist wichtig um ein gesundes und optimal entwickeltes Baby auf die Welt zu bringen. So benötigt das ungeborene Baby zum Beispiel auch Calcium, Eisen, Fluor, Vitamine und Jod.

Ebenfalls wichtig ist die Zufuhr von ausreichend Eiweiß.

Eiweiß ist wichtig für den Zellaufbau des Menschen und für den Stoffwechsel. Das Baby muss im Mutterleib mit ausreichend Eiweiß durch die Nahrungsaufnahme durch die Mutter versorgt werden. Eiweiß ist als pflanzliches Eiweiß vor allem in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Gemüse und Kartoffeln enthalten. Tierisches Eiweiß ist in Milch, Milchprodukten, Fleisch, Fisch und Eiern enthalten. Doch hierbei sollte immer darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Fett enthalten ist. Also eher ein mageres Stück Fleisch und einen Naturjoghurt ohne Sahne wählen.

Wichtig ist auch die ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit. Es sollten vorrangig Tees und Wasser getrunken werden. Auch Säfte mit Wasser verdünnt sind anzuraten. Kaffee und schwarzer Tee können auch in Maßen getrunken werden. Auf süße Limonade wie Cola sollte jedoch verzichtet werden.

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