Eine aktuelle Meldung des Landratsamts Donau-Ries weist auf den Sommergoldafterbefall hin, der im Frühjahr beginnt. Die nachtaktiven Raupen weben dichte Gespinste an Weißdorn, Schlehe, Obstgehölzen und Eichen und fressen im Massenaufkommen ganze Kronen kahl. Ihre feinsten Brennhaare enthalten ein Nesselgift, das Kontaktreizungen, starke Hautjucken und bisweilen Atemwegsbeschwerden auslösen kann. Die winzigen Härchen lösen sich leicht, verwehen mit Wind und verbleiben über Jahre gesundheitlich wirksam und stellen erheblich langfristig Risiken dar.