Am Tag der Freundschaft Gastfamilien für Schüleraustausch dringend gesucht

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Am Weltfreundschaftstag appelliert Experiment e. V. an interessierte Haushalte in Deutschland, jungen Austauschschülern ein temporäres Zuhause zu bieten. Ab Herbst kommen fünfundzwanzig Minderjährige aus den USA, Italien, Mexiko, der Slowakei und Tschechien für drei bis zehn Monate zu Gast. Ein Teil der Teilnehmer erhält ein Vollstipendium im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms. Familien informieren sich und melden sich über die offizielle Website oder telefonisch für Beratung und Anmeldung und weiterführende Auskünfte.

Internationaler Tag der Freundschaft: Jetzt Gastfamilie für Austauschschüler werden

Jährlich am Internationalen Tag der Freundschaft, dem 30. Juli, startet Experiment den Aufruf für 25 deutsche Gastfamilien, die ab September jungen internationalen Austauschschülern ein Zuhause bieten. Die 14- bis 17-Jährigen verbringen drei bis zehn Monate in Deutschland und besuchen Schulen vor Ort. Interessierte Familien können auf der Website von Experiment die Profile der Jugendlichen prüfen, mehr Informationen anfordern und direkt ihre Bereitschaft per Online-Formular anmelden. Die Organisation begleitet den Austausch.

Vielfältige Freundschaften entstehen durch gemeinsames Zusammenleben verschiedener Kulturen nachhaltig

In zahlreichen Gastfamilien entsteht laut Programm-Managerin Katrin Pohl oftmals eine langjährige Bindung zu ehemaligen Austauschschülern. Viele Eltern erhalten Einladungen, die Jugendlichen in ihre Heimatländer zu besuchen. Pohl erklärt, dass gemeinsamer Alltag in einem fremden Umfeld intensive Freundschaften fördert. Diese interkulturellen Erfahrungen stärken bei allen Beteiligten Offenheit, Geduld und ein tiefes Verständnis für andere Lebensweisen. Solche Werte gelten als besonders wertvoll für reiselustige Menschen, die authentische Begegnungen suchen.

Parlamentarisches Patenschafts-Programm ermöglicht US-Studenten Sprachcamp und Gastfamilienaufenthalt in Deutschland

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) ermöglicht motivierten US-Teilnehmern den Besuch in Deutschland auf Basis eines Vollstipendiums, das vollständig vom Deutschen Bundestag und dem US-Kongress getragen wird. Kern des Stipendiums ist ein intensives vierwöchiges Sprach- und Vorbereitungscamp ab August, das sowohl sprachliche, organisatorische Kompetenzen als auch interkulturelle Sensibilisierung vermittelt. Im Anschluss erfolgt die Vermittlung zu deutschen Gastfamilien, unter denen sich unter anderem Patricia von den Virgin Islands und Tejas, begeisterter Koch, befinden.

Jede Familie willkommen: Humor, Offenheit und Bereitschaft sind Voraussetzung

Interessierte Haushalte aller Art können sich als Gastfamilie für Austauschschüler bewerben: ob alleinerziehend, als Paar mit oder ohne eigene Kinder, in einer Patchworkstruktur, als Regenbogenfamilie, in urbaner Umgebung oder auf dem Land. Entscheidende Kriterien sind Humor, Offenheit gegenüber kulturellen Differenzen sowie die Bereitschaft, den Umgang mit einem fremden Jugendlichen aktiv zu gestalten. Experiment und ein ehrenamtlicher Ansprechpartner aus der Region gewährleisten während der gesamten Aufenthaltsdauer umfassende Begleitung zuverlässig und kompetent.

Online-Infoabend am 5. August nutzen und alle Fragen klären

Interessierte Familien können das Registrierungsformular auf https://www.experiment-ev.de/gastfamilie-werden aufrufen, um sich als Gastfamilie zu bewerben und umfassende Details zum Programm zu erhalten. Bei spezifischen Anliegen steht Programm-Managerin Katrin Pohl per Telefon unter 0228 95722-41 oder via E-Mail an gastfreundlich@experiment-ev.de für eine persönliche Beratung zur Verfügung. Darüber hinaus wird am 5. August um 20:00 Uhr ein kostenfreier Online-Infoabend angeboten, dessen Anmeldung unter https://www.experiment-ev.de/events erfolgt. Die Informationsveranstaltung richtet sich an alle Interessierten kostenlos.

Die Kooperation mit Experiment ermöglicht deutschen Gastgebern, Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern ein temporäres Zuhause zu bieten und dabei horizontübergreifende Erfahrungen zu sammeln. Durch den direkten Kontakt vertieft sich interkulturelles Verständnis und gegenseitige Wertschätzung. Familien erweitern ihren persönlichen Horizont, gewinnen neue Lebensperspektiven und knüpfen dauerhafte Netzwerke. Gleichzeitig tragen sie aktiv zur Freundschaft zwischen Nationen bei und schaffen eine Win-win-Situation, von der sowohl weltoffene Reiseenthusiasten als auch kulturfördernde Gemeinschaften profitieren täglich weiter.

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