Nach & während der Geburt

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Was kann man gegen Schmerzen während der Geburt unternehmen?

© Cookfly / PIXELIO

– Musik hören (am besten die  Lieblingsmusik mit in den Kreißsaal nehmen) Untersuchungen haben gezeigt, dass Musik entspannend und beruhigend wirkt.

– während der Geburt bewegen. Hin und her laufen lindert bei vielen Frauen die Schmerzen und entspannt.

– Massagen im Lenden- und Rückenbereich sind oft hilfreich. Einfach schon vorher mit dem Begleiter üben.

– heiße Duschen oder Bäder. Wasser und Wärme entspannen die Muskeln. In vielen Entbindungsstationen gibt es deshalb Badewannen.

– Alle Kliniken bieten die Möglichkeit den schlimmsten Schmerzen während der Austreibung mit einer Regionalanesthesie zu begegnen. Dieser so genannte Periduralkatheter, über den ein Narkosemittel in den Rückenmarkskanal gespritzt wird, wird vor der Entbindung durch den Anästhesisten gelegt.

Möchte man das Baby nach der Geburt auf den Bauch gelegt bekommen?

Es ist heute üblich, das Kind nach der Geburt auf den Bauch der Mutter zu legen. Dies soll den engen Kontakt zwischen Mutter und Kind aufrechterhalten. Das Baby fühlt sich geborgen, wenn es den gewohnten Herzschlag der Mutter hören kann… und für die Mama ist es das schönste der Welt.

Soll der Vater die Nabelschnur nach der Geburt durchtrennen?

Viele Frauen wünschen das. Es ist ein symbolischer Akt, der Mutter und Kind voneinander trennt und dem Vater eine aktive Teilnahme an der Geburt ermöglicht.

Möchte man  das Baby stillen?

Wenn man sein Kind stillen möchte, bekommt man Hilfe von der Hebamme, sie legt das Baby sofort nach der Geburt an die Brust.

Darf der Vater Fotos oder ein Video von der Geburt machen?

Eine Geburt ist ein großes Ereignis, das vielleicht auf Fotos oder Video festhalten werden soll. Man sollte allerdings überlegen, ob man wirklich alles dokumentieren will und wie sehr sich der Vater damit beschäftigen soll. In erster Linie sollte er doch der werdenden Mutter  helfen.

Dürfen bei der Geburt in Ausbildung befindliche Personen anwesend sein?

Medizinstudenten, Hebammen oder Schwesternschülerinnen, die sich noch in der Ausbildung befinden, müssen zu Ausbildungszwecken einer Entbindung beiwohnen. Dies dient ausschließlich der Ausbildung und wird die Geburt und das einmalige Erlebnis nicht behindern. Allerdings ist zu empfehlen eine Massenführung zu verbieten – wenige möchten während des einmaligen Augenblicks, wenn das Kind das Licht der Welt erblickt, eine ganze Horde Männer (Ärzte) um sich herumstehen haben. Dies ist aber leider schon so manchen Frauen im Kreissaal passiert.

Über Klaus Müller-Stern

Klaus Müller-Stern

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