Wenn Männer zu Vätern werden

Männer werden Väter

Die Männer sollten sich nicht während der Schwangerschaft zurückziehen. Sie können sehr aktiv die neun Monate in denen ihr Nachwuchs heranwächst teilnehmen.
Denn die Männer werden nicht erst Väter, wenn das Kind auf die Welt kommt sondern sie sind es von Anfang an.
Die Herren sollen ein Gefühl dafür bekommen, was eigentlich in der Schwangerschaft geschieht. Eine Teilnahme an der Geburtsvorbereitung, bei Ultraschalluntersuchungen oder bei den Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt wären dazu ideal. Erstens freut sich auf jeden Fall die werdende Mutter, wenn der Mann sie begleitet und Interesse zeigt und zweitens ist das Miteinander für das Baby sehr wichtig. Eine harmonische und fröhliche Schwangerschaftszeit fördert später die Vater-Kind-Beziehung gewaltig.

© SI-MedienGestaltung-I.-Scharfschwerdt-TRIER / PIXELIO

Manche Väter ziehen aber zur Teilnahme lieber Wochenendkurse oder reine Männerkurse vor. Das ist aber weiter nicht schlimm, denn viele Männer tun sich dabei schwer bei bestimmten Themen zu sprechen, wenn Frauen anwesend sind.

Egal wie die Männer an die Informationen rund um die Schwangerschaft und Geburt herangehen, es ist nur wichtig, daß diese überhaupt sich mit einbeziehen.

Nun dreht sich alles um die Schwangerschaft, die Geburt und das Elterngeld aber am aller wichtigsten ist die Partnerschaft. Diese sollte auf keinen Fall zu kurz kommen, denn die Liebe untereinander spürt das ungeborene Kind im Mutterleib und somit ist eine gute Familienbasis geschaffen.

Auch die bevorstehende Elternzeit sollten sich beide Elternteile in den ersten Wochen gemeinsam nehmen, denn gerade am Anfang entwickelt sich erst so richtig das gemeinsame Leben miteinander und somit prägt dies auf jeden Fall das weitere Leben. Diese Gemeinsamkeit bekommt man später mit Liebe zurück.

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Schwangerschaft

Kontakt im Mutterleib aufnehmen

Zwischen der 18. und 24. Woche beginnen die Kleinen bereits sich zu recken und strecken, das Strampeln spürt die werdende Mutter. Das ist ein richtiges Glücksgefühl der Mutter ihr Kind so zu spüren.

Nun überlegen viele Schwangere ob das Kind im Bauch wirklich alles mitbekommt, was um ihn herum so geschieht. Spürt es die Gefühle und Unsicherheit die manche Erstgebährenden ausstrahlen. Wie muß man sich nun verhalten, damit es dem Baby gut geht?

© Arzt / PIXELIO

Das Ungeboren wird nicht nur über den mütterlichen Organismus ernährt, sondern auch mit vielen Informationen. Ist die werdende Mutter gestreßt, so steigt der Pulsschlag, dieser überträgt sich verzögert über die Nabelschnur auf das Ungeborene. Die Babys reagieren ganz unterschiedlich auf diesen Impuls, manche werden ganz unruhig, andere wiederum ziehen Arme und Beine an und machen sich ganz klein.

Ist die Mutter gut gelaunt und glücklich, so schüttet ihr Körper Glückshormone aus. Diese gelangen ebenfalls zum ungeborenen Kind und dies wirkt sich positiv aus, es kann die gute Stimmung mitgenießen.

In der siebten Woche beginnt der Tastsinn sich zu entfalten. Die Haut reagiert und fühlt, wie es vom Fruchtwasser umgeben ist. Der Körper des Ungeborenen paßt sich dem Rhythmus der inneren Organe der Mutter an und der Herzschlag schwingt gleich mit der Mutter.

Das Gehör entwickelt sich in der 25. Woche. Das Kind zuckt bei lauten Geräuschen im Mutterleib zusammen, es erschrickt sozusagen.
Mutter und Kind sind ganz eng miteinander verbunden. Redet die Mutter liebevoll mit dem Kleinen, so beruhigt es sich oder es bewegt sich freudig.

Auch der werdende Vater kann bei diesen tollen Gefühlen mit einbezogen werden. Durch sanftes streicheln des Bauches oder Reden mit dem Baby kann dieser spüren, wenn er die Hand auf den Bauch legt, wie das Kind sanft an die Bauchdecke tritt. Diese Streicheleinheiten tun nicht nur der Mutter gut, sondern eben auch dem Baby.

Ungeborene reagieren auch auf Töne. Ab dem sechsten Monat können sie Klänge wahrnehmen. Spielt man seinem Kleinen öfter einmal Musik vor, so kann es bereits schon seinen eigenen Musikgeschmack entwickeln.

Über die Nahrungsaufnahme erfährt der Sprößling beispielsweise mit Zucker einen Energiestoß. Trinkt die Mutter Fruchtsaft und nascht noch etwas Süßes, so kommt der Zuckerstoß in etwa 5 bis 10 Minuten später beim Kind an und dies beginnt freudig zu zappeln.

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Mutterpass

Eine werdende Mutter erhält in Deutschland bei der Feststellung einer Schwangerschaft einen Mutterpass. Dieser wird vom untersuchenden Frauenarzt ausgestellt.
Es handelt sich um ein kleines, hellblaues Heft, indem sämtliche Daten während der gesamten Schwangerschaft gesammelt werden, sowohl von der Mutter als auch vom Kind.

© Claudia Hautumm / PIXELIO

Der Gesundheitszustand der Mutter wird darin dokumentiert wie z.B. die Blutgruppe, die Schwangerschaftswoche, der Eisengehalt, Hb (Ery) im Blut, die Untersuchungsergebnisse für Erb- und Infektionskrankheiten (Hepatitis B, HIV, Röteln), das Gewicht, der Blutdruck, Ödeme, Varikosis, Urinuntersuchung auf Eiweiß, Zucker, Nitrit und Blut, das Ergebnis einer vaginalen Untersuchung, sonstige Befunde z.B. Hormone und sonstige Therapien und Maßnahmen.

Auch der Zustand des Kindes wird im Mutterpass vermerkt, wie z. B. die Kindslage, das Gewicht, die Größe , der Kopfumfang, Herztöne, Kindsbewegungen und der voraussichtliche Geburtstermin.

Bei evtl. Notfällen kann anhand dieses Passes schneller und genauer reagiert werden, denn alles notwendige ist im Mutterpass notiert.
Es wird daher vom Berufsverband der Frauenärzte empfohlen, dass Schwangere während der Schwangerschaft den Mutterpass immer bei sich tragen sollen.

Aber nicht alle zusätzlichen Untersuchungen die für den Mutterpass sinnvoll wären, werden von der Krankenkasse automatisch übernommen. Es liegt im eigenen Interresse, ob man diese zusätzlichen Untersuchungen in Anspruch nehmen möchte.

Folgende Untersuchungen bzw. Test werden von der Krankenkasse bezahlt:

  1. Blutgruppe und Rhesus-Faktor
  2. AK-Suchtest (das ist ein Test bei dem unspezifische Antikörper gesucht werden, dieser Test wird im zweiten Schwangerschaftsdrittel noch einmal wiederholt).
  3. LSR (Lues-Such-Reaktion) hier werden Syphilis-Erreger gesucht.
  4. HBs-Anitgen, das ist ein Hepatitis-B-Test, der im letzen Schwangerschaftsdrittel durchgeführt wird.

Folgende zusätzliche Untersuchungen sind freiwillig und sehr empfehlenswert, diese werden aber nicht von der Krankenkasse übernommen:

  1. Toxoplasmose-Test, hier handelt es sich um einen Test, bei dem festgestellt wird, ob eine Parasiten-Erkrankung vorliegt, welche durch rohes Fleisch oder Katzenkot übertragen werden kann.
  2. Chlamydia-Tachomatis-Test, ist ein Erreger der eine Frühgeburt auslösen kann. Durch einen Abstrich vom Gebärmutterhals stellt man fest, ob solch ein Erreger vorhanden ist.
  3. Fundusstand, das ist die obere Begrenzung der Gebärmutter, diese wird durch äußere Ertastung festgestellt.
  4. Kindslage, ab der 28. Schwangerschaftswoche ist dies erst wichtig, da sich vorher das Kind ständig drehen kann.
  5. Herztöne werden mit dem Herztongerät abgehört, ab der siebten Schwangerschaftswoche, kann man per Ultraschall die Herzbewegungen sehen. Im letzten Schwangerschaftsdrittel wird per Cardiotokografischer Untersuchung (CTG) die kindliche Herzaktion und die mögliche Wehenbereitschaft der Gebärmutter aufgezeichnet.
  6. erste Kindsbewegungen, geben der Mutter die Gewissheit, daß es dem Kind gut geht, für den Arzt ist dies blackjack at southfayettenursing ein weiterer Anhaltspunkt für den voraussichtlichen Geburtstermin.
  7. Ödeme (Wassereinlagerungen) sind am Ende der Schwangerschaft nichts ungewöhnliches, aber steigt gleichzeitig der Blutdruck oder wird im Urin Eiweiß festgestelle, so muß gehandelt werden, denn es könnte sich um eine Schwangerschaftevergiftung handeln.

Durch die regelmäßigen Untersuchungen (mindestens 10 Vorsorgeuntersuchungen) und Eintragungen im Mutterpass, ist man als werdende Mutter in den kommenden 40 Wochen medizinisch optimal informiert und versorgt.

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Trockenfrüchte

Manche kennen Trockenobst vielleicht nur als Beiwerk im Müsli, dabei sind Trockenfrüchte vielseitig verwendbar und auch pur ein Genuss!
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©wrw/ PIXELIO

Aus der ursprünglichen Verlegenheitslösung, Ernteüberschüsse durch Flüssigkeitsentzug haltbar zu machen und Vorräte für Notzeiten anzulegen, ist heute die gängige Praxis der Trocknung von Frischobst geworden.

Nährstoffe von Trockenobst:

Der Wasserentzug unterbindet die Bildung von Bakterien und führt zu einer Konzentrierung der Nährstoffe. Dies betrifft vor allem den Kohlenhydratanteil, der überwiegend aus Fruchtzucker besteht. Er kann je nach Frucht auf 50 bis 70 Prozent ansteigen. Deshalb sollte man beim Verzehr von Trockenobst immer Mass halten und anschliessend gründlich die Zähne putzen.

Mineralstoffe in Trockenfrüchten:

Daneben werden im Trockenobst aber auch wertvolle Mineralien wie Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen konzentriert.

Heilwirkung? Trockenobst und seine Wirkung:

Das macht sie zu wahren Fitmachern, denen sogar Heilwirkungen nachgesagt werden. So haben sich getrocknete Heidelbeeren und Aprikosen bei Durchfall bewährt und Pflaumen, Feigen und Datteln – aber auch Brinen – können darmregulierend und leicht abführend wirken. Der grosse Basenüberschuss von Aprikosen und Feigen hilft, im Stoffwechsel anfallende Säuren zu neutraliesiere und auszuscheiden.

Gibt es Qualitätsunterschiede?

Hochwertige Qualität ist nur aus einwandfreien Früchten zu erhalten. Erpfehlenswert sind Früchte aus kontrolliert biologischem Anbau, da diese weder schadstoffbealstet noch chemisch behandelt (geschwefelt) sind.

Die Lagerung von Trockenobst:

Lagern sollte man Trockenobst dunkel, kühl und trocken. Am besten in gut verschliessbaren Gläsern, die man dann dunkel stellt.

Sie eigenen sich nicht nur als Zutat in Süssspeisen, Kuchen oder Backwaren, sondern ebenso für Fleisch- und Gemüsegerichte sowie für Salate.

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Wo möchte man entbinden?

Man sollte sich denEntbindungsort genau überlegen. Für diese Entscheidung sollte man sich Zeit nehmen und versuchen,
sich rechtzeitig über die Möglichkeiten in der Nähe zu informieren. Zu Rate kann man auf jeden Fall den Partner und die Hebamme ziehen.

Die Klinikgeburt

Wenn man sich mit der Notfall-Medizin im Hintergrund sicherer fühlt,  so ist man in einem
Krankenhaus gut aufgehoben.

©Erysipel / PIXELIO

Denn hier kann innerhalb von Minuten ein Kaiserschnitt
gemacht werden. Meistens haben große Klinikzentren auch eine Neugeborenen-
Intensivstation, so dass das Baby notfalls schnell verlegt werden kann.
Risiken, bei denen auf jeden Fall in einer Klinik entbunden werden sollte:

– Die Wehen kommen lange vor dem Termin
– Das Baby liegt in der Steiß- oder Querlage
– es werden Zwillinge (oder gar noch mehr)
– die Plazenta sitzt zum Termin nahe oder direkt vor dem Muttermund.
– Man selbst hat Diabetes
– Man  leidet an einer Herz- oder Nierenkrankheit
– Man  leidet unter einer Schwangerschaftsvergiftung

In einer Klinik tragen meist Ärzte die Verantwortung für die Geburt. Die Hebammen
übernehmen nur selten die Leitung und arbeiten im Schichtdienst. Deshalb kann es
unter Umständen zu einen Wechsel der Hebammen während der Geburt kommen. Dafür
können heute Frauen in einigen wenigenKliniken ihre Hebammen mitbringen. (einfach
mal bei der Klinik deiner Wahl nachfragen). Deshalb sollte man sich frühzeitig im Krankenhaus
zur Geburt anmelden.

Die Hausgeburt

Ärzte haben immer noch große Vorbehalte gegen Hausgeburten, obwohl so manche Studie
das Gegenteil beweist. Deshalb kommen nur etwa zwei Prozent der Babys in Deutschland
außerhalb einer Klinik zur Welt. Wenn man eine Hausgeburt wünschst – vorausgesetzt
mit der werdenenden Mutter und dem Baby ist alles in Ordnung – braucht man viel Selbstbewusstsein
(zur Not wechselt man den Arzt… denn  es ist die Geburt des eigenen Kindes) Klar ist
die Sicherheit im Krankenhaus immer noch am höchsten, aber auch Hausgeburts-Hebammen
haben inzwischen aufgerüstet. Die meisten von ihnen verfügen über moderne Geräte, mit
denen sie das Baby überwachen und notfalls mit Sauerstoff versorgen können. Bei
Hausgeburts-Hebammen ist man gut aufgehoben, denn – sie vermeiden jedes Risiko.
Schwangere mit Vorerkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes – auch Frauen mit
einem früheren Kaiserschnitt – schicken sie zur Entbindung in die Klinik. Selbst
wenn die Schwangerschaft ohne Komplikationen verlief, bestehen sie darauf, dass man
eine Klinik für den “Ernstfall” aussucht und sich dort auch anmeldet. Denn
niemand kann voraussagen, wie die Geburt verlaufen wird. Meist lernt man seine
Hebamme schon während der Schwangerschaft kennen und man wirt auch im Wochenbett
von ihr betreut. So kann man  die ersten Tage mit dem Baby richtig genießen!

Das Geburtshaus

Geburtshäuser und -praxen werden meist von mehreren Hebammen geführt, manchmal
sind auch Ärzte mit im Team. Sie befinden sich oft in Kliniknähe, so dass auf
medizinische Technik weitgehend verzichtet werden kann. Die wohnlich eingerichteten
Geburtszimmer sind mit Überwachungsgeräten und einem Notfallset für sein Baby
ausgestattet. Im Geburtshaus zu entbinden, hat Vorteile:
– Man bestimmt selbst den Geburtsablauf – wie bei einer Hausgeburt.
– Man braucht keinen Schichtwechsel der Hebammen zu fürchten. Die Hebamme die
Schicht hat bleibenbis zum Ende der Geburt.
– Man kann ca. 3 Stunden nach der Entbindung nach Hause gehen, wenn alles
gut gelaufen ist. Zu Hause wirt man dann von den Hebammen des Geburtshauses betreut.

Die ambulante Geburt

Wenn man den Service des Klinik-Kreißsaals nutzen will und trotzdem die Tage danach in
der gewohnten Umgebung verbringen möchte, dann sollte man ambulant entbinden.
Vorausgesetzt, dass die Schwangerschaft ohne Komplikationen verlief.
Denn:
– Wochenbettdepression – so zeigen Studien – bleiben aus, wenn Frauen zu Hause sind
– der Milcheinschuss ist sanfter, weil das Baby häufiger angelegt wird
– die Kinder leiden seltener an Neugeborenen-Gelbsucht, (da sie von Anfang an gestillt
werden)

Sobald man sich entschieden hat:

Man sollte so  früh wie möglich einen Kontakt zu einer erfahrenen Hebamme aufsuchen, damit man gemeinsam
die Geburt planen und auch Wochenbettbetreuung bespricht.
Damit das Wochenbett zu Hause eine entspannte Zeit wird, sollte auch der Mann/
Lebensgefährte ganz hinter dem Plan stehen. Wichtig ist, dass er rechtzeitig in
die Planung miteinbezogen wird.

Die U1 (Erstuntersuchung für das Baby) wird noch in der Klinik gemacht, für die
U2 (3. bis 10. Lebenstag) mußt man dann selbst sorgen.

Die vier Punkte einer guten Geburtsvorbereitung

- Informationen zu Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett, damit die Frauen (und ihre
Partner) wissen, was auf sie zukommt.

– Atemübungen, um die Wehen leichter zu überstehen. Erfahrungen, wie man sich mit
Atmung und Haltung entspannen und für das Baby öffnen kann.

– Bewegung, zum Beispiel spezielle Übungen für das veränderte Körpergefühl werdender
Mütter, damit sie mit Beschwerden (Rückenschmerzen, schwere Beine) besser zurechtkommen.
Dazu gehören auch Bewegung bei der Geburt, verschiedene Positionen und Haltungswechsel,
die ausprobiert und geübt werden.

© Dieter Schütz / PIXELIO

– Austausch und Kontakt mit anderen Schwangeren oder werdenden Eltern. Diesen Gesprächen
wird heute viel Raum gegeben. Ängste, Unsicherheit und persönliche Probleme lassen sich
mit anderen Betroffenen viel leichter besprechen.

Vorbereiten – lieber mit oder ohne Partner?
Heute wollen fast alle Männer miterleben, wenn ihr Baby zur Welt kommt. Es gibt Kurse die
für Paare angeboten werden, andere haben ein oder zwei Abende an denen Männer
mitkommen dürfen Die werdenden Väter lernen, wie sie bei der Entbindung helfen können.

Wieviel Zeit für Geburtsvorbereitung?
Die Dauer eines Vorbereitungskurses liegt bei durchschnittlich 20 Stunden. Diese Zeit ist
bestimmt gut investiert, denn die Informationen schaffen Selbstbewusstsein. Auch wollen
Mütter von mehreren Kindern einfach ihre Übungen wieder auffrischen. Kostet die Geburts-
vorbereitung etwas?

Jaein – ;-))

Die Kasse zahlt momentan 14 Stunden Vorbereitung. Für alles, was darüber hinausgeht,
müssen Schwangere selbst zahlen – Väter müssen komplett alles aus eigener Tasche
bezahlen. Leitet eine Hebamme den Kurs, rechnet sie meist selbst mit der Kasse ab.
Kurse mit fernöstlicher Ausrichtung wie z.B. Yoga sind teurer. Die Einzelstunde
kann bis zu 70 Euro kosten.

Wichtig:

Man sollte  sich rechtzeitig (10 bis 20. Woche) anmelden, denn viele Kurse und Hebammen sind auf
Monate hinaus ausgebucht! Man sollte mit Frauen darüber, die gerade ein Baby bekommen haben.
Dort erfährt man  ob es ihnen gefallen hat.
Das Kursangebot ist regional verschieden: Gerade auf dem Land gibt es meist nur die Basis-
Vorbereitung. Dagegen stehen werdende Eltern in größeren Städten oft ratlos vor einem
Überangebot an Kursen.

Weitere Infos zur Vorbereitung auf die Geburt.

Geburtsvorbereitung

Für werdende Mütter gibt es unzählige Möglichkeiten, sich auf die Ankunft des Babys
einzustimmen.

© Paul-Georg-Meister / PIXELIO

Ein Geburtsvorbereitungskurs ist gerade beim ersten Kind sehr hilfreich.
Schwangere finden dort mehr als nur entspannende Gymnastik oder Techniken zur
Schmerzbewältigung vor, und auch der Partner ist meist willkommen.


Die Vorbereitung auf die Geburt

Eine Frau, die ein Baby erwartet, sollte sich in vielerlei Hinsicht auf die Geburt vorbereiten. Dazu gehört nicht nur die körperliche Vorbereitung. Auch auf mentaler und psychischer Ebene muss sich die werdende Mutter auf die Geburt vorbereiten.

Zur Geburtsvorbereitung werden verschiedene Kurse angeboten. Diese können von der Mutter allein oder von der Mutter gemeinsam mit dem Vater besucht werden. Dies ist von Vorteil, da in der Regel der Vater bei der Geburt im Kreißsaal anwesend ist. Die Kurse werden vom Frauenarzt ab dem sechsten bzw. siebenten Schwangerschaftsmonat angeraten. Sie werden unter der Leitung einer Hebamme durchgeführt. Die Kurse werden in der Regel in einem Krankenhaus mit angeschlossener Entbindungsstation abgehalten. Hier können die Mütter auch gleich den Kreißsaal besichtigen. Auch eine Führung durch die Wochenstation wird angeboten. So kann sich die werdende Mutter bereits vor der Geburt ein Bild machen.

In dem Kurs werden verschiedene Übungen durchgeführt. So werden zum Beispiel Atemübungen vorgestellt, die die Mutter während der Geburt entspannen und entlasten sollen. Auch Bewegungsübungen gehören zum Kurs. Weiterhin erfahren die Teilnehmer etwas über verschiedene Entspannungsübungen und über Partnermassagen. Diese können vor der Geburt gut angewendet werden, um die werdende Mutter zu entspannen. Ganz wichtig bei einem Geburtsvorbereitungskurs ist das Beckenbodentraining. Ein gestärkter Beckenboden vereinfacht die Geburt, da somit das Pressen einfacher von Statten geht.

Neben den verschiedenen Übungen werden der werdenden Mutter auch zahlreiche Informationen rund um das Thema Geburt und Baby vermittelt. So wird die Teilnehmerin zum Beispiel über die Methoden zur Schmerzlinderung, unter anderem die Periduralanästhesie (PDA), aufgeklärt. Die Mutter lernt so manches über das Stillen und über die Säuglingspflege. Selbstverständlich hat die Mutter auch nach der Geburt des Babys die Möglichkeit Hilfe im Umgang mit ihrem Neugeborenen zu erhalten.

Weitere Infos zur Geburtsvorbereitung.

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Ultraschall während der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft bedeutet es vielen werdenden Eltern sehr viel, wenn sie ein Ultraschallbild bei anderen vorzeigen können. Dann sind sie stolz und fühlen sich gut.

© Dieter Schütz / PIXELIO

Vom Arzt werden mindestens drei Ultraschalluntersuchungen empfohlen. Bei einer regulär verlaufenden Schwangerschaft werden die Kosten für diese drei Untersuchungen auch von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Legt die werdende Mutter Wert auf mehrere Untersuchungen, muss sie die Kosten für diese selbst tragen, sofern sie nicht ausdrücklich vom Arzt bei eventuellen Risiken oder Ähnlichem verlangt werden.

Der fachliche Begriff für den Ultraschall lautet Sonografie. In der Medizin stellt sie die häufigste Methode zur Untersuchung von organischem Gewebe, bei der ein Bild erzeugt werden kann. Mit der Ultraschalluntersuchung kann während der Schwangerschaft festgestellt werden, ob das Baby an einer Entwicklungsstörung leidet. Auch eventuelle körperliche Besonderheiten können durch den Ultraschall festgestellt werden. Hierzu wird jedoch die Methode des Feinultraschalls verwendet.

Bei dem Feinultraschall handelt es sich um eine Form des Ultraschalls, welche ein hochauflösendes Bild erzeugt. Dadurch können in der Pränataldiagnostik Fehlbildungen, Entwicklungsstörungen und körperliche Besonderheiten frühzeitig erkannt bzw. ausgeschlossen werden. Durch den Feinultraschall können selbst kleinste Veränderungen, wie zum Beispiel Lippen und Gaumenspalten untersucht werden.

Bei der Ultraschalluntersuchung wird ein Gel auf die Haut aufgetragen. Die Ultraschalluntersuchung wird häufig in der Schwangerschaft angewendet, weil diese unbedenklich für Mutter und Baby ist. Die Vorteile liegen in der schmerzlosen, schnell durchzuführenden und in keinster Weise gesundheitsschädigenden Methode zur Untersuchung des ungeborenen Kindes.

Doch auch Nachteile können bei der Untersuchung mit Ultraschall auftreten. So können zum Beispiel die Bilder Fehler aufweisen, die als Entwicklungsstörung oder Defekt erkannt werden könnten.

Aufgaben einer Hebamme

Der Begriff Hebamme bezeichnet eine Geburtshelferin mit staatlicher Prüfung und Anerkennung. In erster Linie besteht die Aufgabe der Hebamme darin, die Mutter während der Schwangerschaft und während der Geburt zu betreuen und zu beraten. Auch nach der Geburt – während Wochenbett und Stillzeit ist die Hebamme für die Betreuung von Mutter und Baby zuständig.

© Hartmut910 / PIXELIO

Im Einzelnen heißt das, dass die Hebamme während der Schwangerschaft neben dem Gynäkologen die erste Station bei Fragen und Problemen ist. Sie ist ebenfalls für die Durchführung eines Geburtsvorbereitungskurses verantwortlich. Während eines solchen Kurses berät und informiert sie die werdende Mutter. Des Weiteren zeigt sie der Schwangeren Möglichkeiten auf, wie sie sich während der Wehen durch bestimmte Übungen und während der Geburt durch besondere Atemtechniken entspannen kann. Die betreuende Hebamme ist während der Geburt anwesend und leistet Geburtshilfe.

Auch nach der Geburt übernimmt die Hebamme wichtige Aufgaben. Sie betreut die junge Mutter am Wochenbett. Sie unterstützt sie bei Fragen und Problemen und leistet unter anderem Hilfestellung beim Stillen und bei der Pflege des Babys. Des Weiteren überwacht sie die Rückbildungsvorgänge, sodass bei Problemen schnell geholfen werden kann.

Auch wenn Mutter und Baby die Wochenstation verlassen haben ist die Hebamme für die Betreuung weiterhin zuständig. Sie unternimmt Hausbesuche bei der jungen Familie, um eventuelle Fragen beantworten zu können und Hilfestellung zu leisten. Des Weiteren zeigt sie der jungen Mutter, wie sie die Rückbildungsgymnastik durchführen kann.

Die junge Mutter hat die Möglichkeit, einen Schwangerschaftsnachsorgekurs zu besuchen. Dieser Kurs wird ebenfalls von der Hebamme geleitet. Hier werden Möglichkeiten zur Rückbildungsgymnastik aufgezeigt. Außerdem unterstützt die Hebamme die jungen Mütter bei Fragen und Problemen.

Der regelmäßige Gang zum Arzt während der Schwangerschaft

Nachdem die werdende Mutter die erfreuliche Nachricht erhalten hat, kann sie sich darauf einstellen, dass sie in den nächsten Monaten mehr Zeit bei ihrem Gynäkologen verbringen wird. Während der Schwangerschaft sollte in den ersten Monaten in einem Abstand von vier Wochen eine ärztliche Untersuchung durchgeführt werden. Somit kann gewährleistet werden, dass auf Risiken schnell eingegangen werden kann und dass im Notfall schnell gehandelt wird. Ab der 32. Schwangerschaftswoche wird der Abstand zwischen den Arztbesuchen auf zwei Wochen herabgesetzt. Selbstverständlich sind diese Untersuchungen nicht Pflicht, doch empfohlen werden sie in jedem Fall.

© Berwis / PIXELIO

Die Befunde der ärztlichen Untersuchungen werden in den Mutterpass eingetragen. Bei diesem Pass handelt es sich um kleines Heft, in welchem sämtliche relevanten Daten zur Mutter und die Befunde der Untersuchungen während der Schwangerschaft eingetragen werden. So sind unter anderem im Mutterpass Informationen über die Blutgruppe, den Eisengehalt im Blut und über eventuelle Erb- und Immunkrankheiten der Mutter aufgeführt. Auch Daten über das Baby werden im Mutterpass eingetragen. Dazu gehört unter anderem die Größe und das Gewicht bei jeder Untersuchung sowie der Geburtstermin.

Bei jeder Untersuchung durch den Arzt werden Werte wie Körpergewicht, Blutdruck und Herztöne des Babys erfasst. Außerdem werden während der Schwangerschaft mindestens drei Ultraschalluntersuchungen empfohlen, die bei einer regulär verlaufenden Schwangerschaft von der gesetzlichen Krankenkasse getragen werden.

Während der Schwangerschaft kann der so genannte Schwangerschaftsdiabetes auftreten. Während der regelmäßigen Untersuchungen kann diese besondere Form der Diabetes frühzeitig erkannt und behandelt werden. Auch ein Termin beim Zahnarzt sollte vereinbart werden, denn die Schwangerschaft beeinträchtigt das Zahnfleisch der werdenden Mutter.