Sehen und gesehen werden!

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© Rainer Sturm / PIXELIO

Vor kurzem hatte ich folgendes Erlebnis:
Morgens, auf der Fahrt zum Einkaufen, mußte ich mit dem Auto aus der Hauseinfahrt über den Gehweg, um auf die Straße zu kommen. Es war noch relativ dunkel und zudem trübes Wetter – und den Fußgänger habe ich trotz großer Vorsicht erst in der letzten Sekunde gesehen.

Gut, dass ich kaum Schrittgeschwindigkeit gefahren bin und äußereste Vorsicht habe walten lassen!

In der dunklen Jahreszeit, aber auch abends in der Übergangszeit zwischen hell und dunkel, sind Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr besonders gefährdet.

Bei Dämmerung und trübem Wetter wird man von Autofahrern leicht übersehen. Das gilt in der Stadt ebenso wie auf den gar nicht beleuchteten Landstraßen.

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Deshalb sollten Fußgänger nach einem Rat des Deutschen Verkehrssicherheitsrates möglichst helle Kleidung, Jacken mit integrierten Reflektoren oder sogar eine Taschenlampe tragen.

Die Experten sagen: Einen hell gekleideten Fußgänger sieht ein Autofahrer im Dunkeln schon aus einer Entfernung von 80 bis 90 Metern, einen dunkel gekleideten hingegen erst bei einem Abstand von 25 Metern.

Aber Hand aus Herz.

Wer  passt seine modischen Vorlieben dieser Forderung an? Kauft man sich einen weißen Wintermantel, nur damit man im Verkehr besser gesehen wird? Die Mode für Herbst und Winter ist meist doch etwas gedeckter. Da ist der modische Aspekt wohl bei den meisten der ausschlaggebende Impuls.

Aber hier noch einen Tipp, der beiden Seiten gerecht wird: an der Kleidung befestigte Reflektoren lassen Fußgänger 150 Meter weit leuchten.

Man kann diese Reflektoren ganz leicht mit einem Klettverschluss zum Beispiel am Arm befestigen.

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