Die Babymassage

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Die Babymassage dient zur Entspannung des Babys. Aber auch die Entwicklung des Empfindungsvermögens wird durch die Massage gefördert. Ab einem Alter von sechs Wochen kann die Massage angewendet werden. Dabei gilt, dass je früher mit der Babymassage begonnen wird, desto schneller gewöhnt sich das Baby an diese Massage. Wenn das Baby schon etwas älter ist, fällt es ihm vielleicht etwas schwerer für längere Zeit ruhig zu bleiben.

© Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO

Die Babymassage muss nicht eine bestimmte Dauer haben. Die Massage dauert durchschnittlich 2 bis 15 Minuten. Eine bestimmte Tageszeit, wann die Massage angewendet werden sollte, ist nicht vorgegeben. Für die Massage sollte jedoch eine Zeit gewählt werden, in der auch die massierende Person die nötige Ruhe und Geduld aufbringen kann. Hektik und Stress sind Gift für eine entspannende und wohltuende Massage.
Auch wenn das Baby erkrankt ist oder zum Beispiel Durchfall hat, sollte man lieber auf eine Massage verzichten. Erst recht dann, wenn das Baby anfängt zu schreien, weil es sich nicht wohlfühlt bei der Massage.

Bei der Babymassage werden die Arme und Hände, dann die Beine und Füße des Babys sanft im Uhrzeigersinn massiert. Anschließend wird diese Massage auf Brust und Bauch sanft fortgeführt. Zum Schluss wird der Rücken des Babys massiert. Dabei streicht die Mutter bzw. der Vater sanft vom Nacken bis hin zum Po über den Rücken.

Die Babymassage kann auch bei Kleinkindern bzw. älteren Kindern angewendet werden. Hier kann sie bis zu 45 Minuten andauern. Die benötigte Zeit wird dabei vom Kind und von der Mutter bzw. dem Vater bestimmt.

Ihren Ursprung hat die Babymassage in Indien. Von dem Franzosen Leboyer, der als Begründer der sanften Geburt gilt, wurde diese Form der Massage in den 1970er Jahren nach Europa gebracht.

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