Oma werden leicht gemacht

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Wenn der Nachwuchs eigenen Nachwuchs bekommt, ist das eine beglückende Sache für die gesamte Familie. Doch kann man den Umgang mit Babys und Kleinkindern verlernen und wie kann man sich auf die Rolle als Großeltern vorbereiten?

Die Zeiten ändern sich: Der Umgang mit Babys ist anders

Sobald die eigenen Kinder mit der guten Nachricht aufwarten, ändert sich so einiges: Wenn Eltern zu Großeltern werden, wird ihnen oftmals bewusst, dass nun eine neue Generation ins Leben tritt. Doch eines ist klar: Nicht nur werdende Eltern versuchen sich bestmöglich auf die neue Rolle vorzubereiten, sondern oftmals auch die Großeltern. In den meisten Fällen ist es schon über 20 Jahre her, dass werdende Großeltern selbst einmal ein Baby, und zwar das eigene Kind, in den Händen hielten. Seitdem hat sich nicht nur aus medizinischer Sicht einiges getan, sondern auch in psychologischer Hinsicht.

War es doch bis in die 1980er-Jahre verbreitet, einen Säugling im Krankenhaus nach der Uhr zu stillen und lediglich alle drei bis vier Stunden zur Mutter zu bringen, ist das heute anders. Hat das Baby Hunger, so bekommt es seine Mahlzeit auch umgehend. Das ist möglich, weil Mutter und Kind – sind beide gesund – auch im gleichen Zimmer bleiben. Insgesamt hat das nicht nur positive Auswirkungen auf die Beziehung der beiden, sondern verkürzt auch den Krankenhausaufenthalt nach der Geburt merklich. Doch nicht nur das hat sich geändert: Ob stillen, die Ernährung von Mutter und Kind, die Pflege des Babys oder Schlafrhythmus – es gibt viele neue Erkenntnisse, die gerade auch für werdende Omis interessant sind.

 

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich auch Großeltern vorbereiten können. Omi werden ist also leicht gemacht! Es gibt beispielsweise spezifische Kurse, die von Hebammen oder Kinderkrankenschwestern durchgeführt werden und sich nicht an Eltern, sondern an Großeltern richten. (#01)

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich auch Großeltern vorbereiten können. Omi werden ist also leicht gemacht! Es gibt beispielsweise spezifische Kurse, die von Hebammen oder Kinderkrankenschwestern durchgeführt werden und sich nicht an Eltern, sondern an Großeltern richten. (#01)

Auch Großeltern können sich vorbereiten

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich auch Großeltern vorbereiten können. Omi werden ist also leicht gemacht! Es gibt beispielsweise spezifische Kurse, die von Hebammen oder Kinderkrankenschwestern durchgeführt werden und sich nicht an Eltern, sondern an Großeltern richten. Daneben bieten viele öffentliche Träger auch Kochkurse für Babys an, bei denen Omis ebenfalls willkommen sind. Gemeinsam können Schwiegermutter bzw. Mutter und Tochter sich dann auf die Ankunft des neuen Erdenbürgers vorbereiten. Diese Aktivität mit der werdenden Mutter intensiviert zudem auch die Beziehung der beiden Erwachsenen – und vermittelt zeitgleich auch wertvolles Wissen rund um Babys, Säuglinge und die richtige Pflege und Ernährung.

Dass Alkohol und Zigaretten während der Schwangerschaft tabu sind, ist nichts Neues. Wissenswert ist zudem, dass sich in den letzten Jahren auch in diesem Hinblick einiges getan hat. Weitere medizinische bzw. biologische Erkenntnisse zeigen, dass werdende Mütter auch auf den Verzehr von Rohem oder Geräuchertem verzichten sollten. Ferner trinken auch immer weniger Schwangere Kaffee, um sich und das Baby nicht zu schädigen. Wissen über erlaubte und unerlaubte Nahrungs- und Genussmittel ist auch für werdende Omas von Vorteil – schließlich werden die nächsten neun Monate von neuen Ess- und Trinkgewohnheiten einer werdenden Mutter geprägt.

Um sich die Wartezeit auf den Enkel zu verkürzen, können vielen Großmütter bzw. werdende Omas gar nicht genug davon bekommen, nach den passenden Geschenken für Eltern und Kind Ausschau zu halten. (#02)

Um sich die Wartezeit auf den Enkel zu verkürzen, können vielen Großmütter bzw. werdende Omas gar nicht genug davon bekommen, nach den passenden Geschenken für Eltern und Kind Ausschau zu halten. (#02)

Die passende Überraschung für den neuen Erdenbürger anschaffen

Viele werdende Großmütter erleben die Schwangerschaft der eigenen Tochter oder der Schwiegertochter aus einer ganz besonderen Perspektive. So vergleicht man nicht nur die Berichte mit den eigenen Erfahrungen, sondern nimmt als Außenstehender die Veränderungen noch einmal aus einer anderen Warte wahr. Dieser außergewöhnliche Blickwinkel ist gerade für Frauen etwas Besonderes, da die werdende Oma und die werdende Mutter Erfahrungen austauschen können. Viele Omas genießen auch den Blick von außen, da sie die Vorfreude auf den neuen Erdenbürger ohne Schwangerschaftsübelkeit, körperliche und psychische Veränderungen genießen können – etwas, was bei der eigenen Schwangerschaft so nicht möglich war.

Um sich die Wartezeit auf den Enkel zu verkürzen, können vielen Großmütter bzw. werdende Omas gar nicht genug davon bekommen, nach den passenden Geschenken für Eltern und Kind Ausschau zu halten. Eine Möglichkeit für werdende Muttis und Papis, die sich gerade einen neuen Familienwagen anschaffen, ist beispielsweise ein personalisierter Schlüsselanhänger. Die Sprüche der Gravur können individualisiert werden und sind ein tolles Präsent. Wer bereits Babysachen kaufen möchte, der kann jetzt schon auf die Oma-Rolle aufmerksam machen: Shirts mit Aufschriften wie „Omas Liebling“ sind Kult und weisen bereits mit Augenzwinkern auf die Sonderstellung des zukünftigen Enkels hin.

Eine Förderung von Anfang an, beginnend beim Babyschwimmen bis hin zu musikalischen Früherziehung und zum mehrsprachigen Kindergarten sind weitere exemplarische Nennungen von sich wandelnden Erziehungs- und Förderungsmaßnahmen. (#03)

Eine Förderung von Anfang an, beginnend beim Babyschwimmen bis hin zu musikalischen Früherziehung und zum mehrsprachigen Kindergarten sind weitere exemplarische Nennungen von sich wandelnden Erziehungs- und Förderungsmaßnahmen. (#03)

Kindererziehung: Den Enkel erziehen?

Wichtig ist es, als werdende Großeltern, die Wünsche des eigenen Nachwuchses in puncto Erziehung zu respektieren. Viele werdende Eltern haben bestimmte Vorstellungen und Werte, welche sie in der Erziehung des Kindes berücksichtigen wollen. Hier sollten Großeltern eine unterstützende Rolle einnehmen. Es ist klar, dass Kinder bei Oma und Opa eine besondere Stellung genießen. Das heißt, Großeltern lassen in der Regel mehr durchgehen, verwöhnen ihren kleinen Schatz besonders und erlauben Dinge, die Eltern vielleicht nicht unbedingt erlauben. Das ist in einem bestimmten Maße absolut in Ordnung – denn schließlich ist die Oma die liebe Oma, die den Nachwuchs auch nicht rund um die Uhr um sich hat. Dennoch ist ein grundlegendes Gespräch vor der Geburt sicherlich eine gute Option, um auszuloten, auf was Eltern bei ihrer Erziehung besonders achten wollen.

Ohrfeigen sind in unserer heutigen Gesellschaft – zurecht – ein Tabu geworden. Das ist jedoch nur ein Beispiel dafür, wie sich die Erziehung in den letzten Jahren geändert hat. Generell rücken die Kids mit ihren individuellen Bedürfnissen immer mehr in den Vordergrund. Eine Förderung von Anfang an, beginnend beim Babyschwimmen bis hin zu musikalischen Früherziehung und zum mehrsprachigen Kindergarten sind weitere exemplarische Nennungen von sich wandelnden Erziehungs- und Förderungsmaßnahmen. Wenn werdende Eltern einen solchen Weg einschlagen möchten, ist es sicherlich lobenswert, dass die Förderung der Kids einen solch immensen Stellenwert einnimmt. Mitspracherecht haben Großeltern in der Regel hier keines, ernst und gut gemeinte Ratschläge mit einer gewissen Distanz sind aber sicherlich eine Möglichkeit, um Bedenken oder ein Lob an die Eltern auszusprechen.

Umgehend nach der Geburt sind Großeltern eine wichtige Stütze für die frischgebackenen Eltern. Da ist es besonders wichtig, dass Oma und Oma nicht zu aufgeregt sind. Gehen beide entspannt an die Sache ran und freuen sich darauf, das Enkelkind kennenzulernen, so werden Eltern am besten entlastet. (#04)

Umgehend nach der Geburt sind Großeltern eine wichtige Stütze für die frischgebackenen Eltern. Da ist es besonders wichtig, dass Oma und Oma nicht zu aufgeregt sind. Gehen beide entspannt an die Sache ran und freuen sich darauf, das Enkelkind kennenzulernen, so werden Eltern am besten entlastet. (#04)

Großeltern werden: Gerade nach der Geburt eine wichtige Stütze

Umgehend nach der Geburt sind Großeltern eine wichtige Stütze für die frischgebackenen Eltern. Da ist es besonders wichtig, dass Oma und Oma nicht zu aufgeregt sind. Gehen beide entspannt an die Sache ran und freuen sich darauf, das Enkelkind kennenzulernen, so werden Eltern am besten entlastet. Vor allem frisch nach der Geburt, wenn die junge Familie die heimischen vier Wände zum ersten Mal mit dem neuen Erdenbürger bezieht, ist die Aufruhr groß. Zunächst müssen sich gewisse Abläufe entwickeln, in denen jeder seinen Platz findet. Generell ist zu dieser Zeit das Stress-Level in einer Familie auch besonders hoch. Frischgebackene Eltern leiden in aller Regel an Schlafmangel und fühlen sich in der ersten Zeit nicht selten überfordert. Großeltern können in einer solchen Situation für Entspannung und eine Entstraffung der Situation sorgen.

Wenn beispielsweise die Omi einmal einkauft oder etwas frisch Gekochtes mitbringt, entstehen intime Momente, in der Eltern wieder Kraft schöpfen können. Gleichermaßen tut es auch gut, wenn die neue Mutti einfach mal in Ruhe duschen kann, während die Oma neben dem Kind am Bett sitzt und nach dem Rechten sieht. Kurzum: Großeltern können gerade in Stresssituationen einen beachtlichen Anteil dazu beitragen, dass das Leben der kleinen Familie etwas entspannter zugeht. Zugleich ist es wichtig, dass sich Oma und Oma nur in Maßen einschalten und die Zeichen der Familie zu deuten wissen. Auch hier kann ein klärendes Gespräch mit Sicherheit Aufschluss geben: Wie sehr ist unsere Hilfe als Großeltern erwünscht? Was können wir tun, damit die neue Situation für alle möglichst angenehm abläuft? Offene und ehrliche Kommunikation ist das A und O – und jetzt gilt es, die neue Situation als werdende Omi zu genießen!


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Über Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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