Kirschkernkissen: Anwendung beim Baby

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Wärme tut gut – das nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch schon bei Babys. Kirschkernkissen sind eine tolle Möglichkeit, schon die Kleinsten mit Wärme rundum zu versorgen. Dabei sollten allerdings einige Dinge beachtet werden.

Kirschkernkissen beim Baby: Tolle Wärmespender

Kirschkernkissen sind tolle Wärmespender, die nach und nach die Wärme sanft wieder nach außen abgeben. Zurückzuführen ist diese praktische Eigenschaft auf den Aufbau des Kirschkerns. Dieser hat die Möglichkeit, trockene Wärme oder aber auch Kälte optimal zu speichern.

Kissen mit Getreidefüllung, beispielsweise Roggen, Dinkel oder Weizen, dienen ebenfalls als natürlicher Temperaturspeicher. Hierbei muss jedoch beachtet werden, dass Getreide oftmals allergische Reaktionen auslösen kann – anders Fruchtkerne, die gut gereinigt sind. Die Voraussetzung, dass Fruchtkerne als wärmende Füllung in ein Kissen gefüllt werden können, ist es, dass sie hervorragend sauber gemacht wurden und keine Rückstände mehr vom Fruchtfleisch zu finden sind. Handelsübliche Kirschkernkissen verfügen in aller Regel ohnehin über diese Voraussetzung.

Für Erwachsene haben Kirschkernkissen nicht nur den tollen, wärmenden Effekt, sondern die Kerne können auch anderweitig genutzt werden. Die verhältnismäßig großen Kirschkerne haben ebenfalls eine positive, massierende Wirkung. Bei Babys und Kleinkindern sollte davon allerdings abgesehen werden. Es gibt jedoch eine Menge Anwendungsgebiete, bei denen Kirschkernkissen schon im Babyalter eingesetzt werden können. Diese sollen nun vorgestellt werden.

Es gibt jedoch eine Menge Anwendungsgebiete, bei denen Kirschkernkissen schon im Babyalter eingesetzt werden können.(#01)

Es gibt jedoch eine Menge Anwendungsgebiete, bei denen Kirschkernkissen schon im Babyalter eingesetzt werden können.(#01)

Anwendungsgebiete des Kirschkernkissens bei Babys

Wärme tut einfach gut, vor allem dem Baby. Dies ist kein Wunder, denn schließlich hat der Säugling ganze neun Monate im Bauch der Mutter verbracht, wo eine Temperatur zwischen 36 und 37 Grad der Standard war. Mit einem Kirschkernkissen können Sie Ihrem Nachwuchs diese Wohligkeit im Handumdrehen selbst verleihen.

Das erste Anwendungsgebiet des Kirschkernkissens beim Kind ist also ganz alleinig der Wellnessfaktor. Die Wärme des Kissens bietet Ihrem Nachwuchs angenehme Wohligkeit und sorgt für ein Gefühl der Geborgenheit. Doch auch im konkreten Fall sind Sie mit einem Kirschkernkissen hervorragend bedient:

Leidet Ihr Nachwuchs an Blähungen, so können die Spannungen im Bauch der Kleinen mit einem angenehm warmen Kirschkernkissen gemildert werden. Gerade wenn die Ernährung der Kleinen umgestellt wird oder die Kids zu viel Luft schlucken, sind Koliken die unangenehme Folge. Ein warmes Kirschkernkissen auf dem Bauch sorgt für mehr Behaglichkeit und eine Linderung der Schmerzen. Gleichermaßen trägt die Wärme dazu bei, dass die Krämpfe gelöst werden.

Leider Ihr Nachwuchs an Blähungen, so können die Spannungen im Bauch der Kleinen mit einem angenehm warmen Kirschkernkissen gemildert werden.(#02)

Leidet Ihr Nachwuchs an Blähungen, so können die Spannungen im Bauch der Kleinen mit einem angenehm warmen Kirschkernkissen gemildert werden.(#02)

Kirchkernkissen bei Babys: Wärme gegen Schluckauf und Fieber

Auch wenn es etwas ungewöhnlich klingt: Wärme kann Ihrem kleinen Schatz auch bei Fieber guttun. Selbstverständlich sollte das Kirschkernkissen nicht zu warm sein, sondern lediglich eine angenehme Temperatur verbreiten. Gerade bei Schüttelfrost ist es wichtig, dass die Kleinen gut gewärmt, aber nicht überwärmt sind. Die sanfte Hitze, die ein Kirschkernkissen abgibt, tut gut und ist bei Fieber eine unterstützende Maßnahme, welche ergriffen werden kann.

Auch gegen Schluckauf kann ein Kirschkernkissen helfen: Werden die Kleinen von Bäuerchen geplagt, entfaltet das Kissen die gleiche Wirkung wie bei Blähungen. Die Wärme beruhigt den Bauch des Säuglings und lindert Krämpfe. Somit ist das praktische Fruchtkernkissen auch bei Schluckauf besonders hilfreich.

Selbstverständlich kann mit einem Kirschkernkissen auch der Kinderwagen oder das Bettchen vorgewärmt werden. Dafür einfach das Kirschkernkissen erhitzen und in den Wagen oder unter die Decke geben. Geht Ihr Nachwuchs dann ins Bett oder auf eine Spazierfahrt, genießt er die wohlige Wärme, die das Kirschkernkissen bereits verbreitet hat.

Die richtige Wärme finden: Backofen oder Mikrowelle

Gerade Säuglinge sind besonders empfindlich – daher gilt es, das Kirschkernkissen auf keinen Fall zu heiß zu machen und stets vor dem Einsatz darauf zu achten, wie heiß das Kissen wirklich ist. Kirschkerne werden insgesamt nicht so heiß wie eine Wärmeflasche, weshalb das Risiko von Verbrennungen tendenziell schon einmal minimiert ist. Als Faustregel gilt: Alles, was für Erwachsene sehr warm ist, ist für das Baby zu heiß. Eine lauwarme Temperatur, die minimal wärmer als die Körperwärme geht, wird für Babys empfohlen. Doch wie kann diese Hitze am besten erreicht werden? Das Kirschkernkissen kann sowohl im Backofen als auch in der Mikrowelle erhitzt werden.

Gerade Säuglinge sind besonders empfindlich – daher gilt es, das Kirschkernkissen auf keinen Fall zu heiß zu machen (#03)

Gerade Säuglinge sind besonders empfindlich – daher gilt es, das Kirschkernkissen auf keinen Fall zu heiß zu machen (#03)

In der Mikrowelle kann das Kirschkernkissen zunächst bei 600 Watt 60 Sekunden erwärmt werden. Es bietet sich an, zu testen, ob das Kissen warm genug ist. Ist dies nicht der Fall, kann das Kissen noch einmal 30 Sekunden zum Aufwärmen in das Gerät gegeben werden. Die Zeit, die die Mikrowelle zum Erhitzen braucht, hängt auch maßgeblich von der Größe des Kissens ab.

Wer keine Mikrowelle hat oder den Backofen bevorzugt, kann das Kirschkernkissen bei etwa 150 Grad für 10 Minuten in den Ofen legen. Auch hier ist es essenziell, die Hitze nach dem Erwärmen zu testen, ob Sie für Ihren Nachwuchs warm genug ist, aber nicht zu heiß. Wer einen Kachelofen hat, kann das Kirschkernkissen auch dort zum Erhitzen positionieren.

Auf den richtigen Bezug kommt es an

Gerade, wenn das Kirschkernkissen für die lieben Kleinen benutzt wird, sollte darauf geachtet werden, dass das Kissen über einen austauschbaren Bezug verfügt. Schnell ist im Babybett einmal etwas daneben gegangen oder das Fläschchen ausgelaufen – dann ist es nur praktisch, wenn der Bezug des Kissens gewaschen oder ausgetauscht werden kann. Insbesondere unter hygienischen Gesichtspunkten ist dies äußerst wichtig.

Ebenfalls sorgt ein Bezug nicht nur für mehr Hygiene, sondern auch für zusätzlichen Schutz. Der Bezug des Kissens nimmt noch einmal einen Teil der Wärme, die dann nicht direkt an den Körper des Säuglings gelangt, sondern durch den Überzug ‚gefiltert‘ wird. Dies ist ein effektiver Schutz gegen Verbrennungen oder Überhitzungen, sollte das Kissen doch einmal sehr warm geraten sein. In diesem Fall ist es aber ratsam, das Kissen zunächst abkühlen zu lassen, bis es die optimale Babytemperatur erreicht hat.

Gerade beim Bezug kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen. Egal ob Schaf, Ente oder Herz – egal welche Farbe man sich wünscht – beim Kirschkissenbezug ist alles möglich. Selbst personlisierte Kirschkernkissenbezüge haben wir hier gefunden. Das ist etwas ganz besonderes! So ein Kirschkernkissen wird dann auch häufig als Erinnerungsstück über viele Jahre hinaus aufbewahrt.

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Welches Kirschkernkissen wählen?

Alles, was mit den lieben Kleinen in Berührung kommt, sollte den aktuellsten Standards und höchsten Hygienevorschriften unterliegen. Da es sich bei Kirschkernen um natürliche Produkte handelt, ist dies schon einmal ein wesentlicher Vorteil hinsichtlich der Gesundheit Ihres Kindes. Dennoch sollte nicht darauf verzichtet werden, auf einen seriösen Hersteller zu achten.

Das muss nicht immer Bio- bzw. Ökoware sein, es ist jedoch ratsam, auf die Zertifizierungen des Kirschkernkissens zu achten. Generell gilt: Riecht ein Kissen oder der Bezug seltsam oder künstlich ist das ein ernst zu nehmendes Zeichen. Solche Materialien sollten nicht in die Nähe von Kindern gelangen.

Wer sich sicher sein möchte, dass es sich bei dem Kirschkernkissen um hervorragende Qualität handelt, der kann ein solches auch selbst nähen. Kirschkerne sind vor allem beim Marmeladekochen ein Abfallprodukt, dem Sie mit einem Kirschkernkissen noch einen Sinn bzw. Zweck geben können.

Es sollte darauf geachtet werden, dass die Kerne äußerst sauber und gereinigt sind. Dies hat nicht nur hygienische Gründe: Befindet sich noch Fruchtfleisch an den Kernen, dann kann das Kissen beim Erwärmen entflammen. Mit einem geeigneten Bezug – beispielsweise aus Ökobaumwolle – schaffen Sie das perfekte Wärmekissen für Ihr Kind.

Dieses Kissen ist in jedem Fall besonders: Es ist mit Liebe selbst gefertigt, es enthält natürliche Materialien und es bringt Ihrem Nachwuchs wohlige Wärme für mehr Behaglichkeit im Alltag und bei Krankheit. Ein Kirschkernkissen ist also eine lohnenswerte Anschaffung!


Bildnachweis:© Fotolia-Titelbild:Emwe -#01:candy1812-#02:Nicole Hofmann-#03:candy1812

Über Sabrina Müller

Sabrina Müller

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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