Der Elternratgeber
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Nach der Geburt (2)


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Die Haut Ihres Babys
Ihr Baby kann an einigen Stellen von einer hellgelben, käsigen Substanz bedeckt sein, der wertvollen "Käseschmiere". Diese sollte in Falten nur verstrichen werden, denn sie ist die beste Hautpflege. Nach 1 bis 3 Tagen ist sie bereits resorbiert. Wenn die Geburt Ihres Babys 1 bis 2 Wochen "über der Zeit" war, kann sich die Haut des Babys trocken und rissig anfühlen. Kein Grund zur Sorge, der Zustand der Haut wird sich schon bald normalisieren.

Die Kopfform des Babys
Machen Sie sich keine Sorgen, wenn der Kopf Ihres Babys nach der Geburt eine ungewöhnliche Form zu haben scheint. Die Ursache: Der Schädel wird durch die Enge des Geburtskanals verformt. Nach 2 bis 3 Tagen wird er langsam seine erwartete rundliche oder ovale Form annehmen. Vielleicht bemerken Sie auch eine leichte Schwellung am Hinterkopf: Die Geburtsgeschwulst, die sich innerhalb von 2 bis 3 Tagen zurückgebildet hat. Manchmal kommen auch weiche, offenbar Flüssigkeit enthaltende Schwellungen an einer oder an beiden Seiten des Kopfes vor. Dies sind Blutansammlungen zwischen Schädelknochen und äußerer Haut, die sich ohne Behandlung innerhalb von 2 bis 3 Monaten langsam

Geburtsmale
Viele Babys werden mit dunkelroten oder rosafarbenen Flecken, die sich meistens auf dem Nasenrücken, den Augenlidern und im Nacken befinden, geboren. Es ist keine Behandlung erforderlich, denn diese sogenannten "Storchenbisse" verblassen im Laufe der Zeit. Manche Babys haben ,,Blutschwämme", die als winzige hellrote Punkte beginnen und innerhalb der ersten sechs Monate rasch an Größe und Dicke zunehmen. Es handelt sich um erweiterte Blutgefäße, die sich in der Regel ohne Behandlung und ohne Narben wieder zurückbilden. Es kann Jahre dauern, bis sie ganz verschwunden sind. Asiatische, südländische und dunkelhäutige Babys haben häufig graublaue Flecken am unteren Rücken, die man Mongolenflecken nennt. Sie können auch an anderen Körperstellen vorkommen. Sie verschwinden innerhalb des ersten Lebensjahres. Bei nordeuropäischen Babys sind sie eher selten.


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