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Abstillen - so gehts




Wie geht das Abstillen?
Als Abstillen wird der Zeitraum bezeichnet, in welchem das Baby nicht mehr ausschließlich mit Muttermilch ernährt wird. Jetzt wird dem Baby auch Beikost gegeben. Dieser Zeitraum beginnt durchschnittlich zwischen dem sechsten und dem neunten Monat nach der Geburt. Beikost sollte dem Baby jedoch nur gegeben werden, wenn die Bereitschaft zur Beikost vom Baby ausgestrahlt wird. Zeichen für die Bereitschaft sind unter anderem das selbständige Sitzen, das Interesse an der Nahrung wenn die Nahrung vom Baby selbständig zu Mund geführt wird, das Verschwinden des Zungenreflexes, der die Nahrung aus dem Mund befördert und das gesteigerte Stillbedürfnis.

Der Zeitpunkt des Abstillens kann nicht genau definiert werden. Denn das Baby wird so lange gestillt, wie Mutter und Baby es wollen. Das Abstillen sollte jedoch über Wochen geschehen. Dabei sollte immer wieder eine Muttermilchmahlzeit durch eine Beikostmahlzeit ersetzt werden.

Als Beikost wird spezielle Babynahrung bezeichnet, die auf die Anforderungen und Bedürfnisse des Babys während der bestimmten Lebensmonate abgestimmt ist. Im ersten Lebenshalbjahr des Babys sollte ausschließlich gestillt werden. Eine Gabe von Beikost ist nicht erforderlich. Anschließend kann langsam mit Muttermilchersatznahrung begonnen werden. Dabei handelt es sich um eine Milchzubereitung, die aus einem Pulver angerührt wird. In dieser Ersatznahrung sind sämtliche wichtigen Nährstoffe enthalten. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass in der körpereigenen Muttermilch die Menge der einzelnen Nährstoffe höher ist. Aus diesem Grund sollte bei Beginn der Zugabe von Beikost das Stillen nicht sofort abgebrochen werden. Es sollte eher ein schleichender Übergang stattfinden.

Die Zugabe von selbsthergestellter Beikost ist zu empfehlen, da in der Babyfertignahrung in Gläschen in der Regel unnötige Zusätze wie Konservierungsstoffe und Zucker enthalten sind.


Ernährung des Babys nach dem Abstillen

Im Durchschnitt sind gesunde und optimal entwickelte Babys zwischen dem vierten und dem sechsten Monat bereit für Babykost. Die Bereitschaft wird von dem Baby selbst signalisiert. Als Zeichen für die Bereitschaft können zum Beispiel das selbständige Sitzen oder das Interesse an Nahrung gedeutet werden. Es wird jedoch angeraten, dass das Baby bis zum vollendeten sechsten Lebensmonat mit Muttermilch ernährt wird.

Der Übergang von Muttermilch auf Babynahrung sollte schleichend von Statten gehen. Dieser Übergang wird als Abstillen bezeichnet. Während des Abstillens sollten die Mahlzeiten mit Muttermilch allmählich durch Mahlzeiten mit Babyersatznahrung ersetzt werden. Als Ersatznahrung wird in den ersten Monaten nach dem Abstillen die so genannte Folgemilch gegeben. Folgemilch ist ein industriell gefertigtes Produkt, in welchem Stärke, Kohlenhydrate und Eiweiß vermehrt enthalten sind. Dies unterstützt ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl des Babys. Folgemilch wird durch einen Zusatz von zwei oder drei gekennzeichnet.

Auch die Ernährung des Babys durch Babybrei ist nun möglich. Babybrei kann entweder selbst hergestellt werden oder aus dem Gläschen gereicht werden. Der industriell hergestellte Babybrei enthält in den meisten Fällen Konservierungsstoffe und Zucker. Diese Stoffe sind jedoch unnötig und sollten eher vermieden werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Babybreie selbst herzustellen. Dazu werden verschiedene Obst- und Gemüsesorten abgekocht und püriert. Die Herstellung ist denkbar einfach und gewährleistet durch eine schonende Garung, dass auch wichtige Inhaltstoffe enthalten bleiben. Auch Fleisch kann im Babybrei verarbeitet werden. So kann ein komplettes Menu für das Baby in einer Mahlzeit zusammengestellt werden.

Es sollte jedoch darauf geachtet werden, welche Nahrungsmittel zur Herstellung von Babynahrung verwendet wird. Es sollten ausschließlich Obst- und Gemüsesorten ohne viel Zucker aber mit hohem Gehalt an Vitaminen und weiteren wichtigen Nährstoffen sowie mageres Fleisch verwendet werden.





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