Hilfreiche Tipps fürs erste Babyjahr

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Hilfreiche Tipps fürs erste Babyjahr:

Neugeborene:

© cookfly / PIXELIO

Väter erwarten ein Kind im Kopf, Mütter im Körper. Deshalb ist es für die Frauen leichter die Nähe zu unserem Neugeborenen herzustellen, als für Männer. Sie haben Angst etwas falsch zu machen, sind unsicher. Di e werdenden Väter  sollten möglichst schnell einen engen Kontakt zum Kind schaffen, das gelingt indem man das Kind auf die nackte Brust des Vaters legt, aber auchwickeln und baden den Vätern überlassen. Loslassen lernen und dem Vater zugestehen, daß er nicht alles so macht wie man selbst. Er findet seinen Weg zum Kind und spürt, daß er selbstbewußter wird. Das tut allen Beteiligten sehr gut.

  • Stillen:
    Am besten ziehen man sich zurück an ein ruhiges, stilles Plätzchen in der Wohnung, außerdem sollte man es  sich gemütchenlich machen. Unterstützend sind dabei Stillkissen, das Baby kann sich entspannt hineinkuscheln und trinken.Al s Mutter kann man sich zurücklehen und muss das Kind nicht die ganze Zeit festhalten, denn es liegt sicher und angeschmiegt bei einem. Falls das Baby ständig an die Brust will, sollte man sich keine Sorgendarüber machen, daß es nicht satt wird. Dieses Verhalten ist völlig normal, das häufige Anlegen stimmuliert die Milchproduktion. Die Brustwarzen leiden beim richtigen Anlegen nicht darunter. Sollten sie dennoch wund werden, so  trägt man Wollfett auf, das hilft. Oder noch einfacher und genial dazu, kühle gebrauchte Schwarzteebeutel auf die entzündete Brustwarzen legen.
  • Vor der Geburt sollte man schon viel singen:
    In der Schwangerschaft setzen sich die Vibrationen beim Singen über das Skelettsystem fort, das wirkt bei dem Ungeborenen wie eine kleine Massage. Ist das Kind geboren, erkennt es die Stimme der Mutter und die Melodie wieder.Man  selbst sollte damit ein positives Gefühl verbinden, Lieder beruhigen Kind und Eltern. Ob man nun eine schöne Stimme hat oder nicht spielt gar keine Rolle, das Kind erkennt die Stimme, das reicht.
  • Tragetuch:
    Unzufriedene Kinder schreien viel. Sie brauchen deshalb doppelt so viel Nähe. Wie soll das wohl gehen? Alle Kinder lieben die körperliche Nähe. Mit einem Tragetuch gibt es die verschiedensten Möglichkeiten das Kind bei sich zu haben. Außerdem bringt es auch noch tolle Vorteile, denn man kann seinen Alltag fast normal weiterführen. Das Binden ist gar nicht so kompliziert und schwer wie oft gemeint wird. Die Hebamme unterstütztdie Mutter am Anfang dabei und ganz schnell hat man sich die Bindetechniken angeeignet.
  • Spielsachen:
    Anfangs reichen zwei verschiedene Spielsachen, die man seinem Kind anbieten kann. Es kann sich für eines entscheiden, mit dem es spielen möchte. Zu viele Sachen würden es nur überforden und Streß verursachen. Langweilt sich das Kind nach einigen Tagen, so tauscht man  das Spielzeug einfach gegen ein Neues aus. Zusätzlich hat man abends weniger zum Aufräumen.

Figurprobleme:

Die meisten Frauen möchten den Bauch so schnell wie möglich wieder wegbekommen. Viel wichtiger ist aber ein gutes Körpergefühl und den Beckenboden zu trainieren. Wenn diese Muskulatur wieder fest ist, kann sich auch die äußere straffen. Es gibt speziell Mutter-Kind-Kurse, bei denen man verschiedene Übungen gezeigt bekommt. Das Baby schaut dabei zu, wie die Mama ins Schwitzen kommt. Dabei lernt man auch, wie man im Alltag den Beckenboden kräftigen kann, zum Beispiel beim Warten an der Einkaufskasse, abwechselnd kontrahieren und loslassen. Bauchwegübungen wie Sit-ups sind nicht geeignet, denn dadurch läßt sich die Spalte zwischen der geraden Muskulatur nicht wieder schließen, die in der Schwangerschaft gedehnt wurde, und der Bauch leiert dann noch mehr aus. Man sollte auch in den ersten Monaten nach der Geburt nicht joggen und Aerobic machen, des strapaziert den Beckenboden und die Bänder zusätzlich.

Kleiderkauf:

Im ersten Lebensjahr haben Babys mindestens vier verschiedene Konfektionsgrößen. Für das Baby kann man auf Basaren oder Flohmärkten günstig tolle Kleider einkaufen. Da diese kaum getragen werden, sieht man nicht, das sie gebraucht sind. Noch ein zusätzlicher Vorteil getragene Kleider sind schon ein paar mal gewaschen worden, somit sind Farbstoffe und sonstige Rückstände längst entfernt.

Unterstützung tut gut:

Man sollte sich ab und zu mal eine Auszeit gönnen. Man sollte sich  einen Babysitter organisieren, und wenn es nur für einen kurzen Kaffetreff mit einer Freundin ist. Man tankt wieder neue Kraft, ebenso hört und sieht man wieder einmal etwas Anderes. Zu Hause angekommen kann man wieder loslegen. Eine Oma zu haben ist ein Geschenk nicht nur für einem selbst, sondern auch für den Nachwuchs. Sie unterstützt   in vielen Bereichen, manchmal ist es aber auch schwierig, es gibt gewisse  Meinungsverschiedenheiten bei der Erziehung. Man  sollte vorher eine klare Absprache treffen, zum Beispiel sollte man bei der Oma zu  Hause ihre Regeln gelten lassen, wenn diese allein mit den Kindern ist. Sobald man aber als Eltern mit anwesendist, so sollten die  eigenen Regeln wieder  gelten.

Am Leben teilhaben lassen:

Man sollte das Kind schon im ersten Lebensjahr an dem Alltäglichen teilhaben lassen. Wenn man z. B.in der Küche beschäftigt ist, so solte man sein Kind mit dorthin  nehmen  und ihm eine kleine Plastikschüssel und einen Löffel zum Spielen geben. Oder man ist gerade beim Abwasch, so kann man dem Sprößling doch auch eine kleine Bürste geben, natürlich eine ganz Neue. Das  Kind hat somit bestimmt keine Langeweile und man ist selbst zufriedener, da man seine Arbeit einigermaßen ohne Störung erledigen kann.

Regeln?

Das Kind muß wissen, daß es nicht alles tun und lassen kann. Um unnötigen Streß zu vermeiden, sollten man die Wohnung so gut es geht kindersicher einrichten. Es gibt aber bestimmte Sachen, die sich nicht einfach wegzaubern lassen, wie zum Beispiel ein Bücherregal oder der Kaminofen. Das Kind muß lernen, daß diese Stellen tabu sind. Ein eigenes Bücherregal einrichten und dem Kind zeigen, dies ist seins. Am Ofen darf es auf garkeinen Fall, man sollte freundlich bleiben und konsequent  sagen, daß das Kind  dort nicht hin darf. Nach kürzester Zeit weiß es Bescheid und erstaunlicher Weise klappt es sicherlich recht gut.

Entspannen:

Schlaflose Nächte, nie wieder in Ruhe irgendwelche Sachen wie z.B. duschen, kochen, bügeln machen. Man sollte  es entspannt sehen, denn beim zweiten oder dritten Kind weiß man bescheid und man geht alles entspannter an, dennman weiß es geht alles vorbei die anstrengenden Zeiten, als auch die angenehmen. Es ist immer nur eine Phase. Das ist ungemein entlastend und es nimmt einem auch das Schuldgefühle etwas falsch gemacht zu haben. Wenn das Kind wieder einmal schreit ohne ersichtlichen Grund, sollte man  es gelassen sehen, es ist bestimmt nur eine Wachstumsphase und die geht nach ein paar Tagen auch wieder vorbei.

Eltern-Netzwerke:

Man sollte  sich Kontakt zu Eltern mit gleichaltrigen Babys bzw. Kleinkindern schaffen. Hierbei kann man sich prima austauschen und sich gegenseitig unterstützen. Man kann z.B. Babysitterdienste übernehmen und somit sich Gegenseitig mal einen Abend Auszeit gönnen und etwas mit dem Partner alleine unternehmen. Das ist sehr wichtig für die Partnerschaft aber auch für einem selbst um wieder neue Kraft zu tanken.

Abstillen:

Ist manchmal leichter gesagt, als getan. Was tun, wenn das Kind   jegliche Umstellung auf feste Kost verweigert? Nach  Erfahrungen  hilft ein einfacher Trick, man sollte  den Papa füttern lassen. Erstens freut dieser sich auch einmal das Baby füttern zu können. Das Kind erwarten von ihm nicht die Brust und somit ist es nicht verwunderlich, daß es mit dem Beifüttern besser klappt. Man sollte  aber dennoch nach einem halben Jahr die Brust weiterhin anbieten, denn die Muttermilch enthält ab diesem Moment zusätzliche Immunstoffe, die das Kind vor Infektionen schützt.

Günstige Spielsachen:

Esmuß nicht immer das neuste oder teuerste Spielzeug sein, damit das Kind zufrieden und glücklich ist. Die einfachsten Dinge sind meist die schönsten und begehrtesten Spielsachen. Man muß nur darauf achten, daß Babys nichts in die Hand bekommen, mit dem sie sich verletzen oder das sie verschlucken könnten. Einen Kochlöffel und ein Topf zum klopfen oder eine Schublade voller Schüsselchen, eine alte Socke gefüllt mit Glöcken oder Reiskörnen und diese natürlich gut vernäht zum Spielen anbieten. Eine bunte, knisternde gut zugeknotete Tüte und vieles mehr lässt das Kind freudig strahlen und das für ganz wenig Geld.

Brei selbst kochen:

Man muß nicht zweimal kochen, nur weil das Kind jetzt auch Breikost zu sich nimmt. Man sollte für sich und dem Kind die gleichen Zutaten verwenden. Z.B. Kartoffeln und Gemüse ohne Salz garen, fürs Baby pürieren und für die Familie wie gewohnt würzen und weiterverarbeiten. Der selbs gemachte Brei hält sich im Kühlschrank ca. 3 Tage oderman friert diesen ein, dabei gehen keine Vitamine oder Nährstoffe verloren. Das  Kind freut sich bei den Erwachsenen am Tisch teilhaben zu können und mitzuessen.

© Kraftprotz / PIXELIO

Begreifen und Benennen:

Kinder müssen sich entfalten. Mit den Händen und den Mund alles erfühlen, mitten in die Breischüssel greifenist nicht ungezogen, sondern wichtig. Finger weg sollte es nur heißen, wenn etwas gefährlich wird. Kinder entdecken ihre Welt durch Ausprobieren und Anfassen, sie be-greifen im wahren Sinn des Wortes. Später kommt das bennen dazu. Man sollte viel mit dem Kind reden und erklären, so  z. B. Ja das ist ein Ball, dieser ist schön rund und glatt usw. Es lohnt sich.

Laufen lernen:

Das heißt man muß die Wohnung nochmals aber anders kindersicher machen. Die Kleinen ziehen sich nun an alles was sie erreichen hoch. Kippelige oder gefährliche, zerbrechliche Gegenstände wegräumen. Laufanfänger brauchen starke, feststehende Möbel, an denen sich sich hochziehen können. Für die ersten Gehversuche sind stabile Kisten oder Schiebewägen eine ideale Hilfe für die Kleinen. Am besten ist es, wenn der Sprößling eine Latzhose trägt, an den Trägern kann man ihn festhalten, ohne das er es merkt. Falls das Kind doch einmal stolpert kommt es nicht zum Sturz, da man  ja die Träger in der Hand hält.

Vorlesen zur Schlafenszeit:

Eine tolle Idee, wenn man abends das letzte Mal stillt, legt man  sichmeist mit dem Kind ins Bett.

© Rolf van Melis / PIXELIO

Der Mann kann dann z.B. aus der Tageszeitung interressante Artikel vorlesen,man ist informiert und das Kind ist glücklich und zufrieden, weil die Stimme von Papa beruhigt. Es wird bestimmt nach dem Stillen entspannt einschlafen.

Den Tagesablauf planen:

Kinder die tagsüber nur im Kinderwagen schlafen wollen, das bedeutet für einem keine Ruhepause.

Deshlab sollte man den Spaziergang umdrehen, man fährt sein Kind aus, wenn es munter ist. Wird es langsam müde, so  kehrt man heim und legt es in sein Bett. Bei den meisten hilft das. Man hat eine Ruhepause und das Kind bekommt einen gleichen Rhytmus.

Tipps gegen Schluckauf:

Die häufigsten Ursachen für die Entstehung eines Schluckauf liegt an zu hastigem Essen, wenn viel Luft mit geschluckt wird. Aber auch bei Aufregung oder die falsche Atemtechnikk können den Schluckauf hervorrufen.

So kann man leicht Abhilfe schaffen.

Man sollte sich eine Prise Pfeffer auf die Hand streuen und diese durch die Nase einatmen, das geht aber nur bei schon etwas älteren Kindern. Sofort beginnen diese zu niesen und dadurch vergessen die Kinder den Schluckauf und schon ist er verschwunden.

Wenn man die Zunge herausstreckt oder daran zieht hört der Schluckauf auf. Ebenso hilfreich ist tiefes einatmen in den Bauchraum, hierbei entkrampft sich das Zwergfell und der Schluckauf ist weg.

Sehr hilfreich ist es auch, wenn man ein Glas Wasser mit einem Zug austrinkt, dadurch wird das Zwergfell wieder unter Kontrolle gebracht.

Auch das Kauen von einem Stück trockenes Brot oder einen Löffel voll Zucker essen hilft dabei, das ein Nerv gereizt wird der für die Entstehung des Schluckaufs verantwortlich ist und dadurch verschwindet der Schluckauf.

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Streicht man mit einem Eiswürfel am Kehlkopf entlang, so wird der Nerv abgelenkt, der für die Entstehung des Schluckaufs beiträgt. Zusätzlich kann man einen Eiswürfel lutschen.

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