Die Taufe

Wenn eine Familie einem bestimmten Glauben angehört, so gehört es zum Brauch, das Baby zu taufen. Die Gläubigen sind der Meinung, dass der Getaufte durch dieses Ritual aus dem Leben mit Sünde in sein neues Sein mit Jesus Christus eintritt. Die Taufe wird in den verschiedenen Glaubensrichtungen wie katholisch, evangelisch oder sonstiges, unterschiedlich durchgeführt. Größtenteils ähneln sich jedoch die Riten.

© Dieter Schütz / PIXELIO

Vorrangig findet die Taufe während des üblichen Gottesdienstes statt. Der Täufling – in den meisten Fällen das Baby – wird gefragt, ob es getauft werden möchte. Bei Säuglings-Taufen beantworten diese Frage die Eltern sowie die Taufpaten, die bei der Taufe anwesend sind. Anschließend folgt die Frage, nach der Glaubensbekennung. Auch diese Frage wird durch die Eltern sowie die Taufpaten beantwortet. Die Eltern müssen sich außerdem dazu bekennen, dass sie ihr Baby im christlichen Glauben zu erziehen.

Anschließend wird die Taufe vollzogen. Dabei wird die Stirn des Täuflings mit geweihtem Wasser benetzt und ein Taufspruch wird gesprochen. Dann wird eine Taufkerze an der Osterkerze entzündet und dem Täufling bzw. den Eltern übergeben. Diese nimmt der Täufling als Erinnerung mit nach Hause.

Bei Babys ist es Brauch, dass sie ihre Glaubensbekennung bei der Konfirmation, in der evangelischen Kirche der Übertritt in das Erwachsenenalter, oder bei der Firmung, Übertritt in das Erwachsenenalter im römisch-katholischen Glauben, selbst aussprechen.

Nach dem Gottesdienst mit der Taufe findet in der Regel eine Feier mit viel Essen und Spaß statt. Die Gäste sowie die Taufpaten überreichen Geschenke an den Getauften. Für das Baby ist das Ritual der Taufe sicherlich noch kein so großes und aufregendes Ereignis. Erst später im Leben wird dieser Tag zu einem ganz besonderen Tag des Getauften werden und er wird die Bedeutung dieses wichtigen Tages verstehen und achten.

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