Was würden Babys zu ihren Eltern sagen, wenn sie sprechen könnten?

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Das Baby ist da und die Erstausstattung wartet schon: Was wünscht sich das Neugeborene nun am meisten? Die Eltern möchten möglichst keine Fehler machen und es vor allem beschützen.

Wichtige Dinge, die ein Baby braucht

Babys Erstausstattung kostet viel Geld, doch es muss nicht alles perfekt sein. Der Säugling braucht nicht unbedingt eine brandneue und moderne Ausstattung. Gerade Möbel wie eine Wickelkommode dürfen gebraucht sein, denn hier ist die perfekte Reinigung unproblematisch.

Wichtig für das Baby ist vor allem das Gefühl, geborgen zu sein. Sie würden ihre Eltern sagen:

  • Schafft mir einen warmen, gemütlichen Platz,
  • kuschelt mit mir und streichelt mich,
  • füttert mich bitte, wenn ich Hunger habe,
  • macht mich sauber, wenn die Windel voll ist.

Die Fürsorge des Babys erfordert viel Zeit, zudem brauchen die Eltern eine komplette Erstausstattung. Hierfür lohnt es sich, eine Liste aufzustellen, um von den Bodys bis zum Schnuller nichts zu vergessen. Verwandten schenken gerne Kleidung und Spielzeug für die Kleinen. So lässt sich die Ausstattung für das Baby mit der Zeit erweitern. Weiche Materialien, die gut gereinigt werden können, sind beim Spielzeug und auch bei der Bekleidung besonders beliebt.

Es ist wichtig, sich fürsorglich um das Baby zu kümmern und es nicht zu vernachlässigen. Die Neugeborenen fühlen sich noch fremd und müssen sich erst an das Leben außerhalb des Mutterleibs gewöhnen. (#01)

Es ist wichtig, sich fürsorglich um das Baby zu kümmern und es nicht zu vernachlässigen. Die Neugeborenen fühlen sich noch fremd und müssen sich erst an das Leben außerhalb des Mutterleibs gewöhnen. (#01)

Das Baby im Blick behalten

Es ist wichtig, sich fürsorglich um das Baby zu kümmern und es nicht zu vernachlässigen. Die Neugeborenen fühlen sich noch fremd und müssen sich erst an das Leben außerhalb des Mutterleibs gewöhnen. Sie können sich nicht artikulieren, sodass die Eltern genauer darauf achten müssen, ob das Kind stark schwitzt oder ob es sich aus einem anderen Grund unwohl fühlt. Wenn das Baby weint, kann das an verschiedenen Dingen liegen: Möglicherweise hat es Hunger oder es friert.

In bestimmten Situationen ist es besonders wichtig, auf das Baby aufzupassen. Aktive Kinder sollten beim Wickeln stets festgehalten werden und dürfen hier auf keinen Fall unbeaufsichtigt liegen. Wer eine Ablenkung befürchtet, sollte das Baby lieber auf dem Teppich mit einer weichen Wickelunterlage als Schutz legen.

Im Kinderbettchen gibt es ebenfalls gewisse Gefahren. Viele Eltern fürchten sich vor dem plötzlichen Kindstod und sehen ständig nach ihrem Baby. Doch auch ohne diese große Sorge sollte man immer wieder nachsehen, ob das Kind gut schläft und sich keine Decke über den Kopf zieht. Der einteilige Babyschlafanzug ist ideal für die Kleinen: Hier sind keine Kissen oder Bettdecken in der Nähe, die womöglich das Gesicht verdecken und zu Atemproblemen führen können.

Ein Babyfon hilft dabei, den Schlaf des Babys zu kontrollieren. (#02)

Ein Babyfon hilft dabei, den Schlaf des Babys zu kontrollieren. (#02)

Wenn Babys schlafen

Ein Babyfon hilft dabei, den Schlaf des Babys zu kontrollieren. Bei Unregelmäßigkeiten kann man schnell nachsehen, ob ein bestimmtes Problem vorliegt oder ob das Kind nur unruhig träumt.

Wenn das Baby nachts wach wird, kann es verschiedene Dinge auf dem Herzen haben und möchte vielleicht sagen:

  • Tut mir leid, dass ich weine, aber ich hatte einen schlechten Traum,
  • her mit einer frischen Windel, es ist wieder passiert,
  • ich habe und die Uhrzeit ist mir egal,
  • haltet mich einfach eine Weile auf den Arm, dann geht es schon wieder.

Wer mehrere Nächte nacheinander nicht durchschlafen kann, sollte sich bewusst machen, dass diese Zeit irgendwann vorbei ist. Geduldig bleiben und das Kind trösten ist meistens die beste Art, mit der Schrei-Phase umzugehen.

Babyschlafsäcke sind eine gute Möglichkeit, das Kind vor gewissen Gefahren zu schützen. Die Einteiler wärmen den Körper und verrutschen auch beim Herumdrehen kaum. (#03)

Babyschlafsäcke sind eine gute Möglichkeit, das Kind vor gewissen Gefahren zu schützen. Die Einteiler wärmen den Körper und verrutschen auch beim Herumdrehen kaum. (#03)

Gibt es besondere Dinge für den risikofreien Babyschlaf zu beachten?

Woher die Bilder für die Träume der Babys kommen, weiß man nicht, doch man kann die Kleinen schnell trösten und beruhigen, damit sie bald wieder einschlafen. Zudem gibt es ein paar nützliche Tipps für die optimale Ausstattung des Schlafbereichs. Babyschlafsäcke sind eine gute Möglichkeit, das Kind vor gewissen Gefahren zu schützen. Die Einteiler wärmen den Körper und verrutschen auch beim Herumdrehen kaum.

Eine Bettdecke könnte sich vor Mund und Nase legen: Ein Albtraum für die Eltern, wenn ihre Kinder nicht mehr richtig atmen können. Der Babyschlafsack hingegen ist sehr viel sicherer, selbst wenn er vielleicht etwas zu groß für das kleine Kind ist.

Neben den weichen, wärmenden Babyschlafsäcken hilft eine schummerige Beleuchtung beim Einschlafen. Außerdem sollte das Bettchen nicht zu groß sein. Die Neugeborenen sind an die Enge im Mutterleib gewöhnt und benötigen eine schützende Umgebung.

Die Experten empfehlen, Säuglinge zunächst im Elternschlafzimmer hinzulegen, aber nicht ins Ehebett, sondern in ein eigenes Babybettchen. Auf dem Rücken liegen sie am besten. Verrutschende Bettwäsche, Kissen und auch große Kuscheltiere sollten vorsichtshalber nicht verwendet werden.

Hebammen und andere Experten raten zur geeigneten Vorgehensweise bei Schrei-Babys und bei Koliken, sie wissen, wie sich das Risiko des plötzlichen Kindstods reduzieren lässt und informieren zudem über die ideale Vorgehensweise beim Stillen. (#04)

Hebammen und andere Experten raten zur geeigneten Vorgehensweise bei Schrei-Babys und bei Koliken, sie wissen, wie sich das Risiko des plötzlichen Kindstods reduzieren lässt und informieren zudem über die ideale Vorgehensweise beim Stillen. (#04)

Elternfragen, Expertentipps und Babys Meinung dazu

Frisch gebackene Eltern stellen sich zahlreiche Fragen und machen sich über alles Mögliche Sorgen. Sie überlegen, was dem Kind fehlt, wenn es häufig weint, und möchten wissen, ob es sich auch normal entwickelt. Bei den ärztlichen Untersuchungen erhalten sie wichtigen Input und können genauer auf bestimmte Beschwerden ihres Babys achten.

Hebammen und andere Experten raten zur geeigneten Vorgehensweise bei Schrei-Babys und bei Koliken, sie wissen, wie sich das Risiko des plötzlichen Kindstods reduzieren lässt und informieren zudem über die ideale Vorgehensweise beim Stillen. Doch was würde das Kind selbst zu den verschiedenen Sorgen und Bemühungen sagen, wenn es sprechen könnte?

  • Keine Panik, ich bin widerstandsfähiger, als ihr glaubt.
  • Wenn ihr einmal etwas falsch macht, muss das keine schlimmen Folgen haben.
  • Steckt eure Erwartungen an mich nicht zu hoch.
  • Denkt nicht immer nur an mich, sondern auch an euch.

Das sind Gedanken, die auch bei älteren Kindern zu finden sind und sich in gewisser Beziehung das ganze Leben fortsetzen können

Wenn die Eltern mit sich selbst zufrieden sind und eine positive Stimmung verbreiten, wirkt sich das auch auf die Laune des Babys aus. (#05)

Wenn die Eltern mit sich selbst zufrieden sind und eine positive Stimmung verbreiten, wirkt sich das auch auf die Laune des Babys aus. (#05)

Der Umgang mit dem neuen Erdenbürger

Wer sich ein paar grundlegende Gedanken über Babys und Eltern macht, wird feststellen, dass die meisten Probleme entstehen, weil man zu viel von der gesamten Familie erwartet. Vielen geht es nicht nur darum, dass es dem Kind gut geht. Die frisch gebackenen Mütter möchten oft schnell wieder schlank und attraktiv sein, die Väter wollen einerseits ihre Vaterschaft genießen und andererseits nicht zu starke Veränderungen in ihrem Leben haben. Gesünder für alle ist es, wenn man sich ein paar Wochen Zeit gibt, um sich an die große Veränderung zu gewöhnen. Dafür braucht man eine Portion Gelassenheit und eine große Zuneigung zum Partner sowie zum Baby.

Wenn die Eltern mit sich selbst zufrieden sind und eine positive Stimmung verbreiten, wirkt sich das auch auf die Laune des Babys aus. Eine gute Balance im Leben hilft dabei, selbst fit zu bleiben und dieses Gefühl auch auf den Nachwuchs zu übertragen.

Schon in der ersten Zeit können die Eltern ihr Kind kennenlernen, indem sie es beobachten. Was gefällt dem Baby, welche Gegenstände helfen beim Beruhigen und worauf reagiert es abwehrend? (#06)

Schon in der ersten Zeit können die Eltern ihr Kind kennenlernen, indem sie es beobachten. Was gefällt dem Baby, welche Gegenstände helfen beim Beruhigen und worauf reagiert es abwehrend? (#06)

Aufmerksamkeit schenken: Fürs Baby und für sich selbst

Schon in der ersten Zeit können die Eltern ihr Kind kennenlernen, indem sie es beobachten. Was gefällt dem Baby, welche Gegenstände helfen beim Beruhigen und worauf reagiert es abwehrend? Oft gibt es schon in den ersten Monaten ein Lieblingsspielzeug, das immer mit dabei sein muss, beim Wickeln, unterwegs und im Bett.

Die Aufmerksamkeit für das Baby spielt eine wesentliche Rolle beim Aufbauen der Eltern-Kind-Beziehung. Außerdem ist es wichtig, dass die Eltern auch sich selbst bewusst wahrnehmen. Ein Hang zum Perfektionismus kann zu Frustration führen, ebenso wie eine zu starke Fokussierung auf das Baby. Besser ist es, die Gemeinsamkeit auf liebevolle Weise zu stärken und dabei die Partnerschaft nicht aus den Augen zu verlieren. Ein Baby, das schon sprechen könnte, würde womöglich zu seinen streitenden Eltern sagen: Vertragt euch wieder, schließlich gehört ihr zusammen – und ich gehöre zu euch!

Die Zeit mit kleinen Babys mag oft anstrengend sein, doch sie ist auch bereichernd. Das Klischee, dass man beim Blick der eigenen Kinder dahinschmilzt, hat auf jeden Fall seine Begründung. (#07)

Die Zeit mit kleinen Babys mag oft anstrengend sein, doch sie ist auch bereichernd. Das Klischee, dass man beim Blick der eigenen Kinder dahinschmilzt, hat auf jeden Fall seine Begründung. (#07)

Die Zeit mit dem Baby

Eltern mit einem Baby sollten sich zwischendurch entspannen und nicht zu sehr verkrampfen, wenn es um das Lindern von Schmerzen geht oder um durchwachte Nächte. Ein Kind krempelt das Leben komplett um und kann der Grund dafür sein, dass man einige Dinge anders sieht als vorher. Mit der Zeit, wenn die Kinder älter werden, verändert sich vieles, doch Eltern werden sich immer Gedanken um sie machen, auch noch im Erwachsenenalter.

Die Zeit mit kleinen Babys mag oft anstrengend sein, doch sie ist auch bereichernd. Das Klischee, dass man beim Blick der eigenen Kinder dahinschmilzt, hat auf jeden Fall seine Begründung. Vielleicht hängt die eigentliche Ursache für die Verzauberung durch Babys damit zusammen, dass man vermeint, ihre so direkten Gedanken lesen zu können. Und was denken sie tatsächlich?
Vielleicht nicht viel mehr als: Seid bei mir und lasst uns gemeinsam diese Zeit genießen.


Bildachweis:©Shutterstock-Titelbild: FamVeld -#01: Ramona Heim -#02: FamVeld -#03: javi_indy  -#04: Monkey Business Images -#05:  Rock and Wasp-#06:  Jiri Miklo -#07:   Dmitry Melnikov

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Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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